Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
99
Einzelbild herunterladen
 

Entgegnung auf die Nro. xi. Seite zs begonnenennazionalwitthschasillchen Fragmente.

cS. Nro.. S. 405 412. d. Kunst- u. W. Blatts.)

Jri dcn Fragmenten Nro. XI. und folgende, kstmir und meinen Glaubensgenossen in ftaatswirth-schaftlichen Angelegenheiten ein Fehdehandschuh zugcworfenworden; ich ergreife ihn, und der Kampf möge beginnen.

Eine weitlauftige Entwickelung des Gegenstandes isthier nicht möglich, ich gebe daher auch nur Fragmente imstrengsten Sinne des Wortes.

In der Hauptsache und in dcn Grundprinzipien völligvon meinem Gegner abweichend, muß cS mir erlaubt seyn,meinen eigenen Weg zu gehen, um in dem entscheidendenMomente kampfgerüstct zu seyn.

Was ist der Staat? Was ist sein Zweck? und wel-ches Ziel darf er in das Auge fassen? Anscheinend einehöchst überflüssige Frage für uns, die wir in einem orga-nisirtcn Staate leben, und doch ist nichts gewisser,, alsdaß wir, in mannichfaltigen Verhältnissen das Wesen derDinge, unter welchem wir uns Herumtreiber,, und vonLenen wir selbst einen Theil ausmachcn, gerade dann amwenigsten philosophisch-wissenschaftlich zu dcfiniren vermö-gen, wenn wir uns in dem Mittelpunkte zu befinden glauben,und, in dcn Zauberkreis gebannt, denselben nicht verlassenkönnen. In den Momenten der höchsten Regsamkeit desmenschlichen Lebens möchten wir die Fundamente eben die-ses Lebens wohl am wenigsten physiologisch zu bestimmen

schon uns streitigen Gegenstände gedenken wir noch und noch in abge-sonderten Aussätzen zu behandeln und so die obschwclcne Fehde elirlich

und vollständig zu beendigen. Der Herausgeber,. -

E 2