legt, ohne sich gerade i» müßige Spckulazioncn zu ver-lieren; und Gravcll sagt von ihm sehr richtig, daß ernur dadurch zu den klaren Einsichten gelangt, die seinenRuhm begründet, daß er bei Bcurthcilung jeder, vonunser» Vätern auf uns vererbten, Einrichtung den hi-storischen Grund ihrer Entstehung, sodann aber den Ein-fluß der, mit der Zeit veränderten, Vcrhaltniße auf die-selbe entwickelt. Ohne das letztere aber ist jede Betrach-tungsweise der Geschichte unfruchtbar, und führt zu ein-seitiger Anschauung historischer Daten.
Die meisten Menschen haben von dem Preise derDinge gar keine Anschauung; sic wissen niept, von wel-chen Umstanden er rcgulirt wird, und eben so wenig er-kennen sic, nach welchen Gesetzen sich die Bcstandthciledesselben zu einander stellen. Daß bei dem heutigen Kul-turstandc der Gesellschaft alle oder doch fast alle Preisesich zuletzt in Arbeitslohn, Kapitalgewinn und Landrcntcauflösen, ist ihnen gänzlich unbekannt. Und doch kauftman kein Brodkorn, kein Dchsenflcisch, keinen Mundfisch,ohne in ihren Preisen eine Rente, einen Arbeitslohn undeine» Kapitalgewinn zu erstatten. — Wo man diese Preisetarircn will, muß man daher jeden einzelnen Bcstand-thcil genau kennen und sondern können. Welche Riesen-arbeit für den Tarator, diese einzelnen Bcstandthcile inallen ihren Nüanxirungcn, in den tausend und aber tau-send Güterprciscn zu verfolgen! und zu welchem Iwckc?Um etwas zu erwirken, was der freie Verkehr unendlichleichter schafft und in den Marktpreisen darstellt. Solleinmal von Propfcnzichcrapparaten die Rcdc scyn, so wirdman die so kunstvoll angelegten Taren viel füglicher so
widerstreitend. Wir, im Gegentbcil, geben von der Natur städti-scher Gemeinden ans, als deren individuellen Verhältnissen wir dieTaren ganz anpassend finden. Welcher unserer beiderseitigen Stand-punkte nun der richtige, durch die Natur des Gegenstandes selbst an-gegebene , überlasten wir dein Urtheil unserer Leser.
d. H.