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1 (1821)
Entstehung
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in Ausübung gekommen, eine solche wahrhaft scgcnsvollcund gedeihliche Entwickelung derselben? Beides wärenachzuweisen, und unser Herr Gegner wird cs nicht unbil-lig finden, wenn wir ihn darum ersuchen. Mir habennichts der Art beobachten können, wohl aber die unmittel-baren Nachtheile bemerkt und die unleugbaren Gefahren,die daraus für uns hcroorgegangen.

Schon in Nro. XII. S. 62 haben wir darauf aufmerksamgcmaHr, wie die Aufhebung der Zünfte und Haren leiept da-zu benutzt werden könne, um den Hauptgewcrben der Mit-telstädte eine fabrikmäßige Einrichtung zu geben, und denHauptbcsiandtheil der Mittelklasse dieser Städte zu Grundezu richten, wie denn Vernichtung des bürgerlichen Mittel-standes, dieses so wichtigen Bestandthciles der Nazion, eineFolge ist, die nach der Natur der Sache und nach den über-all gemachten Erfahrungen aus der Gewcrbefreihcit vonselbst hcrvorzugehen scheint. Die Gefahr, die von dieserSeite unserm Mittelstand bedroht, kann nicht wohl abge-leugnet werden und welcher Gewinn unserm Nazionallebenfür einen ihm unersetzlichen Verlust Zuwachsen soll, scheintsehr problematisch. Eben so kann ich auch keineswegs gel-ten lassen, daß die in Nro. XII. angeführten Thatsachen alleFolgen des noch fortbcstehendcn Zunftverbandes sind. Viel-mehr ist die dort S. 6o. ausgestellte und von uns ausdrück-lich hcrvorgchobcne Beobachtung: daß nach Aufhebungder Taren Brod und Getränke weit schlechter als vorhergeworden sind: nach unserer Ucbcrz.'ugung nicht sowohlFolge des noch fortbesichcnden Zunftverbandes, als viel-mehr der Auflösung desselben. So lange der Zunftverbandund die Taren noch fortcristirten, hatte jedes Gewerbe sei-nen bestimmen Gang und seine bestimmten Grundsätze, diemehr auf einen dauernden und aus dein Ganzen herfließen-dcn Gewinn, auf die Behauptung gewerblicher Soliditätund einer gewissen anständigen bürgerlichen Existenz, alsauf den unmittelbaren Gewinn des Augenblicks berechnetwaren. Jetzt aber ist ein Jeder auf die Benutzung des Au-