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1 (1821)
Entstehung
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gcnblicks, dcs unmittelbaren und Einzelgewinns angewiesen,und statt durch dauernde Behauptung einer gewissen ge-werblichen Solidität sucht ein Jeder durch allerlei kleinlicheKünste und Spekulationen, durch wohlfeilere Preise, schlech-tere Waarc und durch allerlei Waarenvcrfälschung die Kon-kurrenz zu besiegen und wenigstens für den Augenblick soviel zu gewinnen, als möglich. So müssen alle Gewerbeschlechtere Waarc liefern, weil sic in sich schlechter werden;weil sic alles moralische Prinzip verlieren und dagegen k'»trüglichc Grundsätze annehmcn; weil sic ihren bürgerlichenCharakter aufgebcn und dagegen den dcs Hausirgewerbesannehmcn. Wie verderblich eine solche Art, das Gewerbezu treiben, auf den Charakter nicht bloß der Gewcrbtrci-benden wirkt, weiß ein Jeder, der in der Erfahrung beo-bachtet hat, und eben so wird cs Niemand leugnen, daßdie Waarenverfälschungcn seit einiger Zeit zugenommcn ha-ben, immer mehr zunehmcn und aller Aorsichtsmaaßrcgclnder Polizei spotten. Daß hieran die Gewcrbcfrciheit, dieAufhebung der Zünfteiind der Taren wenigstens zum gro-ßen Thcil schuld ist, das freuet mich, bei meiner sonstigenKargheit mit Autoritäten, hier mit einer offiziellenAutorität beweisen zu können. Es war ncmlich (wie inNro. II. S. 2 u. z näher auseinander gesetzt wird)die Ucbcrzeugung, daß nur durch festebestimmte Bcschrankungder Konkurrenz unddurch feste bestimmte Laren im M cd izina l v cr-kehr das Publikum gegen Ucbcr vorth eil ungund Maaren - Verfälsch ung von Seiten derApotheker sichcrgeftellt werden könne,welche die Gesetzgebung bewog, die Apothckcrtarcn zu ent-werfen und bcizubchasten. Dies ist um so gewichtiger, alsman voraussetzen muß, daß nur sehr überwiegende Gründeund überzeugende Erfahrungen die Gesetzgebung bewogenhaben können, von einem Lieblingssystcm der Zeit abznwci-chcn. Ist dies aber in dem Apotheker-Verkehr der Fall,warum sollte cs denn nicht in allem übrigen gewerblichen

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