Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
48
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birn :c.) besieht, und wie aus der Wechselwirkung dieserVerschiedenheiten dnS organische Leben des Körpers hcr-vorgeht, so muß jeder Organismus mehr oder wenigeraus die Wechselwirkung organischer Gegensätze beruhen,und wenn der Staat ein Organismus mit einem organi-schen Körperbau (Verfassung) scyn soll, so kann er sichdiescr nothwcndigen Bedingung nicht entziehen. Welchessind aber diese organischen Gegensätze, welche die Orga-nisazion und das organische Lebe» des Staats bedin-gen? Es sind die großen, durch die Natur desmenschlichen Dascyns selbst begründeten, Wechselvcrhalt-nisse des Menschen, welche die organischen Gegensätze desLebens begründen und die Grundlage des organischenBaues des Staates bilden. ES ist das Wechselverhaltnißdes Menschen mit der Natur (mit dem ErdorganiSmuö),cs ist das Wechselverhaltniß des Menschen mit dem Men-schen; mit andern Worte», es sind die gewerblichen Wech-selverhalniisse, welche in verschiedenen Grundformen durchihre Beziehung zu einem idealen Ganzen gestaltet, dieGrundlagen bilden, aus denen sich alle organischen Ge-gensätze im inner» Leben des Menschengeschlechts ent-wickeln. Nehmt den gewerblichen Wechsclvcrhaltnissenihr festes Bildungsgesetz, ihre feste Gestaltung und ihrenorganischen Bau, und ihr habt die organischen Gegen-sätze des Lebens vernichtet und euch der Möglichkeit be-raubt, den Staat zu organisiren. So hat dennauch unser Zeitalter alle organischen Gegensätze deö Le-bens vernichret, um das Leben in sich gleichförmig aufdie Vernichtung des LebenSprinzips zu bilden, und ver-gebens müht eS sich jetzt ab, das Unmöglich möglich zumachen, und einen Organismus ohne organische Ge-gensätze zu schaffen und die Desorganisazion zur Grund-lage der Organisazion des Lebens zu machen.