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ralischcS Prinzip, den Egoismus, zum Prinzip dcs Lcbcnsgemacht, und den ganzen organischen Verband dcs Men-schengeschlechts in einer Masse egoistischer Einzelwesen auf-gelöst und eine nazionalwirthschaftliche Anarchie begrün-det. Nehmt eben so dem Staate seine Wechselbeziehungzu den gewerblichen Verhältnissen, und ihr habt ihn, al-les dasjenige genommen, wodurch er ein Staat, einefeststehende Darstellung und Naturgestaltung des mensch-lichen Lebens ist; ihr habt seine innrc Organisazion ver-nichtet und ihn zu einer äußern Hülse des Lebens, zueinem, die Masse egoistischer Einzelwesen zusammcnhal-tendcn, SichcrheitS-, Polizei- und Zwangsinstitut her-abgewürdigt. Nehmt endlich der Idee der Menschheit, !dem großen durch das ganze Leben hindurchgehenden !sittlichen Bildungsprinzip, diese Wechselbeziehung, und !ihr habt ihr alle Realität genommen und euch ist von ihrnichts übrig geblieben als ein leerer geistiger Begriff; ihr !habt das wirkliche (objektive) Leben zu einem nichtigenSpiel egoistischer Interessen umgcwandclt und das sittli-che Leben in das Reich der Subjektivität verwiesen. Sohabt ihr einen Zwiespalt im Innersten dcs Lcbcns gegrün-det und müht euch vergebens ab, einen unauflöslichen Wi-derspruch zu lösen.
Darum erschöpft sich unsre Zeit in Versuchen, das Un- !mögliche möglich, das Unvereinbare vereinbar, das tren-nende Prinzip — den Egoismus — zum verbindenden Prin- !zip des Lebens, und das stets wechselnde Interesse egoisti-scher Einzelwesen zur Grundlage dcs Dauernden — desStaats — zu machen. Oder was sind eure hypotheti-schen Gesellschaftsvcrtragc, auf denen ihr eure hypotheti-schen- und eure Konstituzions- Urkunden, auf denen ihreure wirklichen Staaten und Verfassungen zu gründensucht, anders, als solche Versuche? Und wie können sieetwas anders seyn, wenn ihr den nazionalwirthschaftli-chen Verband austöset und den Egoismus zum einzigen