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Die ganze physische und moralische Weltordnung be-ruht auf dem einen großen Grundgesetz: Daß Nichtseinzeln dastcht, sondern alles in Verbindungmit einem Ganzen; daß alles Einzelne einemGanzen, alles Niedre einem Höhern unter-geordnet ist, und alles Niedre mit einem H ö-hcrn, alles Einzelne mit einem Ganzen inWechselbeziehung steh t.
Dieses Wcltgesetz, nach dem Sonnen und Planetensich in ihren Kreisen bewege» und das Weltall um denThron Gottes sich ordnet, in ihm seinen inner« Zusam-menhang findend, ist auch das das mcnschlichs Leben ord-nende, ihm inncrn Zusammenhang, ein innres Bildungs-gcsetz und ein festes Ziel seines Strcbens verleihend. Aust-in den menschlichen Verhältnissen vermag nichts einzelndazustchcn, alles sieht sich von einem organischen Verbändeumfaßt, in lebensvoller Wechselbeziehung zu einem Gan-zen, zu einem wirklichen oder idealen Höhern gesetzt, undeine Kette lebendiger Wechselbeziehungen verbindet dasHöchste mit dem Niedrigsten, die niedrigsten Naturverhalt-nissc des Menschen, mit den höchsten Organisazioncn dcSStaats zu einem organischen Ganzen. Eine moralischpolitische Beziehung durchzieht begcisscnd das ganze Leben,sie durchdringt die niedrigsten Naturvcrhaltnissc des Men-schen, die aber auch seine ersten nothwcndigstcn, allge-meinsten sind, und bildet aus ihnen die Wurzel aus derder Baum des sittlichen Lebens mit seinen Vlüthcn undFrüchten sich erhebt.
Eben dadurch, durch ihre Wechselbeziehung zu demStaate, zu der Idee des Menschengeschlechts, zu dem sitt-lichen demselben vorgesteckten Ziele, erhalten die gewerbli-chen Wcchsclverhaltniffc ihre große und cigcnthümlichc. Be-deutung» Wie sie das erste, nothwendigstc, allgemeinsteNaturvcrhältniß, ja fast das ganze wirkliche Leben deS