lichcn Ordnung, so wie ein, die gewerblichen Wcchsclvcr-hältnisse beherrschendes und in bestimmte Schranken schlie-ßendes, Gesetz die erste Grundlage derselben ist. Allemenschlichn Ordnung beginnt damit, daß man dem Triebedes Menschen, die Naturkräfte zu benutzen, bestimmteSchranken setzt, daß man die gewerblichen Wechsclver-hältnisse einem bestimmten Gesetz unterwirft, und diesemgemäß die gewerblichen Wirkungskreise der verschiedenenmenschlichen Individuen ordnet. Wie hatte sonst der Be-griff von Eigcnthum, dieser nothwcndigcn Bedingungund Grundlage aller bürgerlichen Ordnung, entstehenkönnen? Und was ist Eigcnthum anders, als eine gesetz-liche Feststellung der gewerblichen Wirkungssphären mensch-licher Individuen? Alle Formen des menschlichen Lebenskönnen sich nur auf eine bestimmte Beschränkung gewerb-licher Wcchselvcrhältniffe, als ihrer Grundlage, aufbauen.Aushebung dieser Schranke, Einführung und Durchfüh-rung des Prinzips der Gcwcrbcfreihcit in ihr individu-elles Leben ist die Vernichtung der Grundlage so wie derOrganisation jeder Lebensform selbst. «.Eine absolute Gc-wcrbcfreihcit wäre eine absolute Unnatur, eine vollendeteGeistigkeit oder Thicrhcit. Eine nazional- oder staats-wirthschaftlich durchgeführte Gcwcrbefrciheit wäre eineVernichtung des Staats oder der Nazion, — ein Kos-mopolitismus. Und wie hier im Allgemeinen, so wirddas Prinzip der Gewerbcfrcihcit das die Individua-lität vernichtende, durch alle Formen des Lebenshindurch seyn. Das Prinzip der Gcwcrbefrci-heit ist mithin seinem Grundwesen nach einsund dasselbe mit dem Prinzip — einer absolu-ten Freiheit und Gleichheit.
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