Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
41
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wickelt, und aus ihr physische Lebenskraft, Gestalt undorganisches Bildungsgesctz empfangt.

Was auf dieser Erde scyn und als etwas wirklichesund wirkendes auf ihr leben und weben will, muß einenirdischen Körper, der seine Wurzel» in die Erde geschla-gen hat und von ihr Lebenskraft empfangt, und ein ir-disches Bildungsgcsctz annehmcn. Diese nothwendigenBedingungen alles irdischen Seyns kann das sittliche undpolitische Leben des Menschengeschlechts nur in seinen cigcn-thümlichcn gewerblichen Wechsclvcrhältnissen finden, weildiese cs allein sind, durch die das Menschengeschlecht aufeine cigenthümliche Art mit dem Naturorganismus derErde verbunden ist, und weil sie selbst nichts sind, alsder umfassende Begriff aller physischen Wechselbeziehun-gen des Menschengeschlechts selbst.

Nehmt diese gewerblichen Wcchselvcrhältnissc aus den,Leben des Menschengeschlechts, was wird euch von ihmübrig bleiben, als ein leerer geistiger Begriff ohne alleRealität? Daher kann die. ganze ^Organssazion (Verfas-sung) des Lebens., Familien, Körperschaften, Ge-meinden, Stande, der Staat selbst mit seiner ganzenVerfassung nur anS der Organisazion der gewerblichenWechselvcrhältnissc hcrvorgcben, nur in dieser seinen festenKörper und sein festes Bildungsgcsetz, die nothwendigenBedingungen seines physischen Seyns, finden, und diesepolitischen und sittlichen Körperschaften selbst können ih-rem physischen Begriffe nach nichts, als eine Vereinigunggewerblicher Wechselvcrhaltnisse, die nach einem bestimm-ten Bildungsgesetz zu einem organischen Ganzen verbun-den sind, scyn. Was in dem organischen Vau des Men-schen daS Ernahrungs- und Erhaltungs- (Assimilazions-und Reprodukzions-) System des Körpers ist, die or-ganische Grundlage, aus der das Ganze sich entwickeltund durch die das Ganze sich in sich selbst wieder erzeugt,daS sind die gewerblichen Verhältnisse, das Gcwcrbcsysiem,