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1 (1821)
Entstehung
Seite
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Den erster,! Zweck zu verfolgen, gebar sic die Zünfte,Jnnungcn und Gildcu. Diese mußten, ihrer Natur nach,darauf hinwirken, daß der Markt mit den Maaren, welchedie Zunftgenossen produzirten, nicht überfüllt werde, (wel-ches, wie Luder sehr richtig angemerkt, nur so viel heißt,als er mit diesen Maaren nie hinlänglich versorgt sey) umdadurch den Preis derselbe» über den natürlichen zu steigern.

Den andern Zweck verfolgte sie durch Prämien, Sti-pendien, Freitische, Eremtionen re. und andere, zur Er-greifung irgend eines, zum Nutzen und Frommen der Gesell-schaft unentbehrlich erachteten, Gewerbes reizende Mittel.

Doch die heillosen Folgen beider Anordnungen bliebennicht lange unerkannt. Da erfand man die Taren, diehier ein Minimum konstituirten, dort ein Maximum;jenes, um die Preise nicht unter die natürlichen sinken,dieses, um sie nicht über die natürlichen steigen zu lasten.An ein Medium wurde nirgends gedacht.

Daß der Staat ein Recht gehabt, hier ein Minimum,dort ein Marimum zu bestimmen, fallt mir nicht ein, zubehaupten; aber war es eine Ungerechtigkeit, so war'diesedurch eine andere Ungerechtigkeit geboten.

Ein Medium festzusetzen, wäre indeß nicht alleinungerecht; es wäre etwas Verkehrtes. Der Staat müßtedann Arbeitslohn, Kapitalgewinn und Landrente zugleichtariren, da in diese Bestandtheile sich zuletzt die Preisealler Dinge auflösen.

Die Unzuläßigkeit der Taren im Allgemeinen läßt sichsehr leicht auch noch anders versinnlichen.

Frühere Bearbeiter der Nazionalökonomie stellten denSatz auf, die Masse des, in einem Lande vorhandenen,zirkulirenden Geldes stehe der Masse der, im Verkehre sichbefindenden, Güter dergestalt gegenüber, daß die eine dieandern vollkommen, im Ganzen sowohl, als nach ihrenaliquoten Theilen repräsentire und von ihr wieder reprä-sentirt werde. Der zehnte Theil des zirkulirenden Geldes