rcprascntire solchergestalt den zehnten Theil des Werthsder gesammtcn Gütermasse; der zwanzigste Theil des Wer-tlos der letztem den zwanzigsten Theil des erstem rc. Wersich gerne an Namen halt, kann diese Ansicht bei Geno-vesi *), Montesquieu **), Fichte ***) finden.
Sehr sinnreich laßt sich auch hieraus das Steigen undFallen der Gütcrprcise erklären. So lange nämlich dasVerhältnis' des, im Umlaufe sich befindenden, GütcrwcrthSzu der zirkulirenden Geldmasse ein und dasselbe bleibt, kön-nen natürlich die Preise sich nicht andern. Vermehrensich aber die Güter im Verkehre, wahrend die Masse deszirkulirenden Geldes dieselbe bleibt, so repartier sich dieselbeGeldmasse aus eine größere Gütermasse, und wir sagendann, das Geld steige im Preise, weil nun jedereinzelne Theil der zirkulirenden Geldmasse einen hohemWerth dar stellt. Vermindert sich aber die umlaufendeGütermasse, wahrend die zirkulircnde Geldmasse dieselbebleibt, so repartirt sich nun dieselbe Geldmasse auf einekleinere Gütermasse, und wir sagen dann, das Geldsinke im Preise, weil nun jeder einzelne Theil derumlaufenden Geldmasse einen niedrigem Werth darstcllt.Daher rügt dann auch Fichte, daß man in jenem Fallevon wohlfeilen, in diesem von theurcn Zeiten rede.
Ob diese Ansicht des Geldvcrkehrs, die der gemeinenDeutlichkeit der Dinge allerdings widerstrebt, die richtige,lasse ich dahin gestellt scyn. Sic gibt aber einen Begriffvon der Unmöglichkeit, Taren auch nur mit dem allerge-ringsten Scheine von Gerechtigkeit fcstzusctzcn. Dies hießevoraussctzcn, dem Staate wohne in jedem Augenblicke dieKenntnis bei, wie sich das zu tarircnde Objekt zu dergesummten Gütermasse, und wieder, wie diese sich zu dergesammtcn Geldmasse verhalte: eine Voraussetzung, dienie und nirgends zutreffen kann.
») Dessen Grundsätze der bürgerlichen Oekon. a. Buch, i. Ablh.»») L-pril de, toix. livr. XXII. cliap. 2.
»*") Dessen geschloffener Hgndettstgat. S. S4.