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Der König Maximilian Joseph und der damalige Kron-prinz Ludwig feierten die Verfassung, und erst, was merk-würdig ist, nach 1, 2 his 3 Jahren.
Aber es hat sich nicht gegeben. Ein Deputirterder Stände, Herr Behr von Würzburg ist auf der Festung, undheim Ilambacher Feste in Zweibrücken, kam auch eben nichtviel Gutes zum Vorschein. Die Leute meinten, die 40Jahre, die seit der Zeit verflossen waren, wären reinunter gegangen.
Aber was mich betrifft, ich bin 56 Jahre alt und 40Jahre habe ich noch sehr gut erlebt.
In Baden ging es eben so. Ncbenius, der durch dasV\ crk: „beb er den öffentlichen Credit“ ungemein
viel Ehre eingelegt hat, bekam den Auftrag die Verfassungim Badcn’schen zu entwerfen.
Er war grossherzoglich Baden'scher Referendar urd wareine Zeitlang in Frankreich, um die französische Verwaltungkennen zu lernen.
Auch er stimmte für die Abgaben, und so, dass, wenndie Reichsherrn und die Deputirtcn der Gemeinen nicht da-für seyn sollten, sie der Grossherzog nicht erheben könne.
Die Baden’sche Verfassung wurde ebenfalls als ein Zei-chen der Zeit angesehen.
Sie wurde gelobt und gepriesen.
Jetzt freilich geht es ganz anders.
In Wiirtemberg ging 1819 der König zu seinem Schwa-ger, dem Kaiser, nach Warschau. Als er wieder zurückkam, gab er die Verfassung; und auch wieder, dass wennder Mehrheit der Reichsherren oder der Deputirten der Ge-meinen die Abgabe nicht angenehm ist, dass dann der Königsie nicht erheben darf.
Ebenso in Darmstadt, wo der Grossherzog, ein Mannmit grauen Haaren, der leidenschaftlich Musik liebte (weshalb
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