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2 (1821) Urkunden
Entstehung
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Anfänglich, erachten wir billig, christlich und löblich, und gereichetes !!ns zu gnädigste'» Gefallen, daß vbbemelte Unsere Ständen kegendem, daß sie in krafft der U-v^,st>I>j» c!« ^»»<, >6og. »nd der Zeitdarnnff erfolgten, auch miss dem Landtage >»uo r6z,, anderweit reno-viere» .Handstreichs, !!»s vor ihr!»» Erb- und Lanbes-Hrrrn anjctzoabcrniablen untcithäniirst recog»o5cir«r, auch sic keaen Uns und Unse-rer Nachkomme» zu aller »nrerthänigste» gehorsambsten Erweisiingeu,wie solches gerrcueu Ständen und Untertbanen, kegen ilirem Erd - uudLandes-Herrn weil ansiehet, imterthänigst vcrvsiichtek, iiinwiederumballer ihrer t'iiviUßien, Freobritrn, Begnadigungen, Rechten und Ge-rechtigkeiten, die so well die gantzeLandschafft insgemein oder ein jederOrt Landes vor sich, als auch alle Einwolmcre sonderlich und ljiecimirnerlanget, und in r/chrm.ssigen üblichen Gebrauch hergebracht baden,nothürffrig und gebüilicv veisi'crt und vergewissert werden, wie wirdann lstcmir und in kraffr dieses Brieffes, in der aller beständigsterkorm sür Uns, Unsere Erben, Erbnahmcn und »achkommcnde Hcrr-schafft jetzerwehnken Unser» getreuen lieben Landständen, Untcrthanen,auch allen Einwohnern dieses Unsers Fürsteutbums Cleve und Graff-.schasst Marek samxt und sonders, dev Unseren Cburfürstiichcn Lstürdenund gutem Glauben verspreche», geloben »nb Zusagen, Sie alle miteinander und einen jeden insonderheit dev allen und jeden habende»INivlikgie», Frevbciten und wohlhcrbrachten Rechten und Gerechtigkei-ten, altem Herkommen und guten Gewvbiibeike», wie sie diesclbigenvon der vorigen Landes-Herrschafft, Unseren bochlöbtichen Vorfahren,Herhvgen zu Cievc, auch Graoen zu d^r Marck, erlanget, oder eek^sc-livb bewcißüch ods°rvircr, Cburfürstllch z» erhalten, zu schützen, zuhandhaben, und dabe» allenthalben ungehindert und unangefochten ru-higiich bleiben zu lassen,

Ob dann weil, insonderheit aber und in kpscis über die zwischenweylandt Hertzvgcn Johanffen dieses Nadmens dcß Andern, und denStänden i ^»no ,jo, zu Iksclrellirung deß Cammerstaats verglicheneUräsnanc:« oder I'eivü-gien und darin enthaltene Unser» ClevischenRcgiernngs'Staat conc-enirendc Uucrcls. auch deren rcchten Verständeund Incsrjirei-irio- einige Mißhelligkeiten fürgcfallen, zumablcn da die-selbe idree litterlichcn Inhalt nach, zu nicht geringem Abbruch, Schmä-lerung und krrvjusticärlichcv LonUringirimg hxx Uns compsrirender Lan»jdcs-Fürstlichen Obrigkeit leicht mißdeutet werden könne».

Nachdem aber vorberürte Unsere Stände in ihren zu verschiedenenmahlen hierüber cingereichten Oscllersrion -Schrifften, öffentlich con-t-lür-t, und sich dahin kläriich vernehmen lassen, daß von ihnen hier-unter nichts überall, so zu Unser und Unserer Landes - Fürstlichen äu-lUorilät uud kä-lo-ci, Verkleynerung einiqcrlcy Weise gereichendt seynkönte, sonder» allein Unser und Unseres Clevischen Staats selbst cvgenBestes, Nutz, Wohlfahrt und Loo5°iv»ri°n gesuchet würde, so haben