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2 (1821) Urkunden
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F u n ft e Urkunde.

Landtags /Abscheid.

Welch?» der Durchlauchtigster Kürst und Herr, Herr Kriederich Wil-helm, Marggrave zu Brandenburg, des 5 ?eil. Rönz. Reichs Ertz-Cämmerer und Cbnrfnrst, zu Magdeburg, in Prcnssen, zu Cleve,Gülich, Berge, Stettin, Pommern, der Cassube» und Wenden, auchin Schlesien zu Crossen und Jägcrndorff Herzog, Burggrave zuzu Nürnberg, Kürst zu Halberstadt, Minden und Caminin, Gravezu der Marck und Ravenßberg, Herr zu Ravenstein, und derLaueu-burg und Butan, rc.

Dero getreuen Land-Ständen auß Ritterschafft und Städten desHerzogtbnmbs Cleve Graffschaft Marck auff einem außgcschriebencnLandtage crtheilet, > 4 - ^ugulü 1660.

Wir Freidcrich Wilbelm von Gottes Gnaden Marggraf zu Bran-denburg, des Heil. Rom. Reichs Srtz-Cämmcrer und Cburfürst, ic.Thun kundk, und bekennen hiemit vor Uns, Unsere Erben, Erbnahmen,und Nachkommende Herrschafft gegen allerinänniglich; Als auff dem in1649. außgcschrlebenen allgemeinen Landtage, Wir de» sämptlichenLandständen von Ritterschafft und Städten llnscrs Hertzogthumbs Cleveund Graffschafft Marck in Unserer denenselben am iü. äaourrii dcß1647. JahrS geschehenen, und ihnen damahlen außgeantworteten I'ro-xostcioii unterschiedene kuncta gnädigst Vorträgen lasse».

Und gedachte Unsere Stände dabey umb Lootirm-nion ihrer herge-brachten krivilsgisa und Kreybeiten, wie anch gnädigster B-m-clürnngeiniger von geraumer zcikhero, und zwar noch vor augetrettener Unse-rer Regierung eingeriffcner Mängel, Gebrechen, Irrungen und 6r-»v»-rninum in Unterthänigkeit gehorsambst angesuchet; Und Wir zwar soivol dcmahlen als anjetzo durch Gottes des Allerhöchsten Gnade, diesenbeständigen Vorsatz gehabt und annoch haben, Unserer sämptlicheu UnSvon Gott verliehenen und darunter auch dieser Clev - und dazu gehö-rigen Lande Anffnehmen, Nutz und Wolfahrt, »eben Ruhe und Einig-keit, nach bestem Unserm Vermögen zubeförderen, dieselbe ihrer oblie-genden Beschwernüsse» zu entfreyen, und hingegen bey allem guten er-sprießlichen Wollwescn zu erhalten; Gestalt Wir Uns dann damahlen,sürnchmlich zu dem Ende, und zu sonderbahrcr zu obbenanten Unserengehorsamen Ständen tragenden gnädigsten Gemüts- und Landes-Vät-terlichen Neigung, nicht mit geringer Unserer Hohen Person Incom-mostirung auß Unfern Chur-Vrandenburgischen und Preussischcn, inUnsere Clevische und angehorige Lande erhoben, und wie gedacht, sofort bemelte Unsere getreue Landstände von Ritterschafft und Ständen