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8aplens (lat.), weife. 8axionti sat, dem Weisengenug, dem Verständigen genügt cs. 8apiontos,Weise, im alten Rom Ehrenbezeichnnng für dieRechtskundigen. Lapisnkia, Weisheit. 8apisntüaesnl. Alembrothsalz.
Sapienza sSphagia), Insel an der SWKüsteMoreas , Modon (s. d.) gegenüber, zur griech. 'No-marchie Messenien gehörig. Hierbei 8. Nov. 1354glänzender Sieg der Genuesen über die venetian.Flotte unter Pisani.
Sapignies, Dorf im Arr. Arrasdes sranz. Dep.Pas-Le-Calais, 4 Icm nördlich von Bapanme; hier1. Jan. 1871 Gefecht zwischen der preußischen 30.Infanterie-Brigade u. einemTheile der franz. Nord-arnnee (1. Division des 22. Armeecorps).
8spinliaoeas, Pflanzenfam. aus der Ordnung derllssonlinas, Bäume, Sträucher und Halbstränchcr,aufrecht od. kletternd, oft tvickelrankig, selten Kräu-ter; Blatter abwechselnd, selten gegenständig, meistzusammengesetzt, dreizählig od. unpaarig gefiedert,zuweilen doppelt oder dreifach dreizählig oder -gefie-dert, zuweilen durch Verkümmerung der Seitenblät-ter einfach, zuweilen geflügelt gestielt, einige mit hin-fälligen Nebenblättchen. Die Blüthen traubig odertraubigrispig, oft klein; die unteren Stiele bisweilenin Ranken umgewandclt; Kelch fünsblätterig, dieBlätter oft ungleich, die zwei Hinteren nicht selten ineines verwachsen; Blnmcnkrone fehlend oder ans3 bis 5 Blumenblättern bestehend; Blüthenachsefleischig, drüsig od. ringförmig angefchwollen; Staub-blätter 8, seltener 5—10, Fruchtknoten centrisch od.excentrisch 1—4«, meistens 3fächerig; Eichen in denFächern einzeln oder zu zweien, seltener mehr, auf-steigend, oft mit angeschwollencm Nabelstrang.Frucht2—4fächerig, Samen meist ohne Eiweiß, sehrselten gerade, meistens gekrümmt od. spiralig gewun-den. 6—700 Arteninder gemäßigtenn. heißen Zone,vorzugsweise in den Tropen. Unterfam. 1) Lapin-ckoidsao, Staubblätter am Grunde des Fruchtkno-tens innerhalb der scheibenförmigen Erweiterung derBlüthenachse eingefügt, oft einseitig; Samen eiweiß.los; Blätter meist abwechselnd; Ilrvilloa, Lsrzania,Oardicwpsrmum, Raullinia, Lellmiäslia, Loolrsn-bsria, ^.ssoulns, Onpania, Uspiislinm, Ilotsrodsn-dronu.A. Unterfam. 2)^.ooroiäsao, Blüthen regel-mäßig; Fächer des Fruchtknotens 1—2eiig; Theil-frnchte nicht aufspringend; Samen eiweißlos, ohneSamenmantel,Blätter gegenständig: Xesr.bls^nncio,vobinsa. Unterfamilie 3) vodonsoidsao, Blüthenregelmäßig; Staubblätter am Grunde derBlüthen-scheibe stehend; Samen eiweißlos; Blätter abwech-selnd; Ilodonaoa, Lüvaradoa, Titania u. A. Unter-familie 4) Lloliantiwidsas, Blüthen unregelmäßig,Staubblätter am Grunde der Blüthenscheibe inneneingefügt, Samen eiweißhaltig, Blätter abwechselnd,gefiedert, mit Nebenblättern, Llsliantiins, Lsrsama.Unterfam. 5) Lbapii/Isoicisas, Blüthen regelmäßig,Staubblätter außen am Grunde der Scheibe stehend;Samen eiweißhaltig; Blätter gegenständig, 8ta-pbzdsa, Lnsoapiiis, ll'nrpiiria. Eogler.
8apo (lat.), Seife.
Saponara, Stadt in der italisn. Prov. Potenza,aus einem steilen Hügel, an dessen Fuß das alteGrnmentnm lag; 2620 Ew.; wurde im Dec. 1857durch Erdbeben schwer heimgesucht.
8aponsris L., Pfianzengatt. ans der Fam. 6a-
8n)iotrte6!ie. 677
^ rvoplizdlaooao - 8ilonoidoao (X. 2), Kelch röhrig,cylindrisch, Blumenblätter mit Flügclleisten am Na-gel, Samen nierenförmig, zusammengedrückt, mitgekrümmtem Keimling. Art: 8. oküoinalis 7-. (Sei-fenkraut), häufig an Hecken, Flnßnfcrn, mit rispen-stäudigen, zierlichen, weißen od. röthlichen Blumen;die Wurzeln (Radix oapvnariao rubras) sind lang,kriechend, außen rothbraun, cylindrisch, schmeckenanfangs süßlich schleimig, dann bitterlich kratzend,schäumen, mitWasser gerieben, wie Seife n. werdenwie diese znmWaschen, in der Medicin als anflösen-des, blntreinigendes Mittel angewendet. In Gärtenhäufig als Zierpflanze cnltivirt, variirt dann mitgefüllten Blumen. Engler.
Saponification (v. Lat.), Verseifung.
Saponin, Seifenstoff, nach Volley identischmit Senegin, O^Id^Ois, ist in den Wurzeln vie-ler Pflanzen, wie 8aponaria okkioinalw, Oz'psopilila8trntlüum, iLZrosbomma OiÜraZa, Rolz'Aaka 8a-ne§a rc. enthalten u. wird daraus durch Auskochenmit Alkohol gewonnen. Farbloses, amorphes, inWasserlöslichesPnlvervon süßlich zusammenziehen-dem Geschmack. Wirkt giftig n. reizt als Staub zuheftigem Niesen. Seine Lösung schäumt beim Schüt-teln wie Seifenwasser. Es gehört zu den Glycosiden;durch concentrirte Salzsäure wird es in Zucker undSapo genin, gespalten. Broglie.
Saponit (Seifenstein), Mineral,derb, sehr weich,weiß, graulich od. gelblich; spec. Gew. 2,2^! fettiganznfühlen, klebt an der Zunge; enthält Magnesia,Thonerde, Kieselerde u. Wasser; löst sich in Schwe-felsäure; findet sich im Serpentin von Cornwall;wird zur Porzellanfabrikation benutzt.
8apor (lat.), der Geschmack.
Sapor (griech. Sapores, pers. Shahpur oderSchahpur), drei Könige der pers. Sasanidendynastie;S. I. (240—271), S. II. (309—380), S. III.(383—383) s. Persien, S. 242.
Saporoger (d. h. die hinter den WasserfällenWohnenden), ein Hanptstamm der ukrainischen Ko-saken; sic hatten anfänglich ihr befestigtes Hanpt-lagcr ans der Dnjeprinsel Chortiz, später anderMündung des Basnlak in den Dnjepr; durch ihreKühnheit ».Tapferkeit berühmt, blieben sie bis znm18. Jahrh. dcrTypus der Kosaken vom Dnjepr; ei-genthümlich mar ihnen das Gelübde der Keuschheit.
8apotacoso, Pflanzensamilie ans der Klasse derOioopz rinas; Bäume und Sträucher mit weichemHolz, meist mit Milchsaft, abwechselnden, ganzran-digen, lederartigen, oben oft glänzenden, querge-streiften , unten meist seidenglänzendeu, kurz gesti-l-ten, nebenblattlosen Blättern, vollständigen, regel-mäßigen Blüthen an einzelnen oder dichtgedrängtenachselständigen Stielen; Kelch frei, vier- bis acht-thcilig; Blnmenkrone verwachseublättrig, abfallend,von ein-, zwei- od. dreifacher Zahl der Kelchlappen.Die Staubblätter sind der Blumenkronenröhre oderihrem Schlunde ciugesügt, die fruchtbaren an Zahlden Kelchlappen gleich u. gegenllbergestellt, od. zahl-reicher, in zwei od. mehreren Kreisen, die nnfrncht-baren mit den fruchtbaren abwechselnd, sehr seltenfehlend; Fruchtknoten frei, mehrsächcrig, Eichen inden Fächern einzeln, ans dem Grunde des Mittel-wiukeks aufstcigend, anatropisch. Beere mehrfächerigod. durch Verkümmerung einfächerig, die Facher eiu-famig; Samen nußartig, mit oder ohne Eiweiß.
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