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Bd. 15 (1879) Radegast - Schießscharte
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Sandaal Sanddorn.

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1835; 8imon, 1836;Nsnprst:,1837,2 Bde.; Ooutssvönitions: Ls äsrnivrs Häiui, 1838; Los msi-trss mosskstos, 1838;L'Lsoogus, 1839; Lpiriäion,1839 ;?su1ins, 1839; Lsbrio1,1840; Los ssxt ooi äosäs Is l^rs, 1840 (dramatisirt); Ls oompsAuouäu tour äs Uranos, 1840, 2 Bde.; I1ora.es, 1842,zBde.; Loususlo, 184243, 8 Bde.; Ls eova-tesss äs Ruäolstsät, 4 Bde., 184345; ässnuo,1844, 8 Bde.; Lg rusuuisr ä'.4u^idsujt, 1845;Isiäors, 1846; Lovsrino, 1846, 2 Bde.; LuorsÄsIklorisni, 1847, 2 Bde.; Ls xöolis äs N. Lutoino,1846, 2 Bde.; Ls Liooinino, 1848, 5 Bde.; Lspotito Lsäotto, 1848, 2 Bde.; Ls, Msuis, 1855, 2Bde.; Lsnrs, 1855, 2Bde.; LsäisblosuxoLamps,1856, 3Bde.; Lvonor stLsueipps, 1856, 2 Bde.;Los äsmes vortos, 1857; Ls Lsuiolls, 1857, 6Bde.; Los bosux msssisnrs äu bois-äors, 1858;kleinere Erzählungen und Dorfgeschichten: LlounxLobin, 1841; Llslobior, 1841; Ls Llsrs su äisbis,1846; Ls noos äs osmpsAns, 1846; Lrsuyois IoLbsmpi, 1847 (auch drainatisirt); Reisebeschreibun-gen und andere Schriften: Lsttros ä'un vs^sFsur,1834,2 Bde.; Ln Livor s Llszorgus, 1842, 2 Bde.;Ls osuss äu poupls, 1848; Lsttros su xsupio,1848; Listoiro äs ins vis, 1855, 13 Bde.; ässnäolsLoobs, 1860; Vslvoäro, 1861; Lsviiiouoiro,1861; Lo nasrguis äs Viiisinor, 1862; Nsäsmoi-soiis äs Is tzulntinis, 1863; Ls oonkssslon ä'unoäouno Liils, 1864; Nr. 8/Ivsstro, 1865; Liorrsguirauio,1870; LobosuLsuronoo, 1870; Nsäoin.^mto, 1870; ^närö Lssuvrs^, 1870; Ls 6oupo,1876; iüouvsilos Isttrss ä'un vo^sZour, 1877;vorniöros psgos, 1878 rc. Mit Leroux u. Viardotgründete sie die Zeitschrift Rovuo inäöxonäsnto undarbeitete auch für mehrere republikanische Journale,z. B. für Ls vrsio röpubiiguo, in Betreff der Or-ganisation der Arbeit und Verbesserung des Loosesder Arbeiter. Sie st. 6.Juni 1876 auf ihrem SchloßNohant. Denkmäler in La Chatre und Paris (imLiröstro Lrsnxsis) von Clesinger. Mit ihrem SohnMaurice (geb. 1825), der auch als Romanschrift-steller ausgetreten ist, sammelte sie LöZonäos rusti-guos. Derselbe gibt auch ihre Correspondeuz heraus.Gesammtausgabe ihrer Werke erschienen wiederholt,zuletzt bei Michel Levy in Paris, 1876 ff. DeutscheAusgaben ihrer Werke wurden wiederholt in Leipzigveranstaltet. Leop. Kätscher, hat die Herausgabe einerausführlichen Biographie begonnen. Vgl. auch Jul.Schmidt in seinen Porträts, Berl. 1878. V Schroot.

Sandaal, ^.mmoäxtos N»'L, Fischgatt, aus derFamilie Schlaugeufische, Ordnung derWeichstrah-lenflvsser. Körper aalartig, Banchflossen fehlen,Schwanzflossen ausgeschnitten, Rückenflosse beginntim Nacken, Schuppen sehr klein, Haut am Bauchelängs gefaltet. Kiefer ohne Zähne, Unterkiefer spitzvortretend, Kiemenöffnung sehr weit, Schwimmblasefehlt. Arten:^.tobisuusL.,gemeinerS., 18 omlang. Auf dem Rücken grau, sonst silbern, Schwanz-flosse gegabelt; Nordsee. ^.IsuosolsiusLes., eben-falls in der Nordsee, bes. aber an der engl. Küste.Die S-e graben sich in den Sand bei der Ebbe einu. werden fast nur als Köder benutzt. Farwick.

Sandalen (griech. aar-ckaüror', arab. esnäsl)nach dem Fuß geschnittene und mit Riemen an denselben gebundene Sohlen von leichtem Holz, Kork,starkem Leder. Bei den Griechen (zu welchen sie erst

in der Zeit vor Terxes von Kleinasien gebracht wur-den) u. Römern gehörten sie anfangs zur Kleidungder Frauen, welche sie im Hause trugen. Die Tyr-rhenischen S. waren dicke Sohlen, oft mit Nägelnbeschlagen, welche die Männer auf der Straße tru-gen. Der Lsnäslsrius vivus war eine Straße in dervierten Region des alten Rom, wo die Bildsäule desApollo mit S. stand.

Sandarach, Sandarakgummi,wird von einerin der Berberei einheimischen Conifere, Osbitris gus-ärivslvis Lenk., erhalten. Kleine tropfenförmige, hell-gelbe, durchsichtige Stücke, die sich zwischen den Zäh-nen zerreiben lassen. Soll ein Gemenge dreier Harzesein. Man benutzt es zu Pflastern, Salben, Fir-nissen n. zum Räuchern. Das Pulver desselben ver-hindert das Auslaufen der Dinte auf radirtem oderschlecht geleimtem Papier (Nadirpulver).

Sandan, 1)(Sandow),Stadr imKreiseJerichowII. des prß.Regbez. Magdeburg, an der Elbe; Amts-gericht, schönes Nathhaus, Ackerbau, Viehzucht,Schiff-fahrt; 1875: 2164 Ew. 2) Stadt im böhm. BezirkBöhmisch-Leipa, Station der Böhm. Nordbahn;Spital, Baumwollenmaschinenspiunfabrik, Seiden-bandweberei, Mühle; 1869: 1268 Ew. 3) (tlnter-S>), Stadt im böhm. Bez. Plan, Station der KaiserFranz-Joscphsbahn; Fabrikation von Dosen ausPapiermache, mehrere Mühlen; 1869: 1687 Ew.(Gem. 3427). Dabei Ammonsgrün mit Burgruineu. Sauerbrunnen. H. Berns.

Sanday (Sanda), Insel ans der Gruppe derOrkney Inseln; 30 (i)km mit (1871) 2053 Ew.;ziemlich flach; 2 Häfen (Kettcloft im S. u. Otters-wik im N.); an der Ostküste ist dis Schifffahrt, Los.im Frühjahr, wegen der hohen Fluth gefährlich;Leuchtthnrm, Kelpbrennerei, Fischerei.

Sandbach, Marktstadt in der engl. GrafschaftChester (Cheshire), am Wheelockbache u. am Grand-Trunkkanale, Eisenbahnstation; Lateinische Schule,Stiefclfabrikation,Seidenspinnerei;1871: 5259 Ew.

Sandbad, s. Bad IV. (S. 510).

Sandbank, eine Anhäufung vonSand im Was-ser von der Höhe, daß Schiffe gar nicht od. nur mitGefahr u. bei Fluthzeit darüber kommen können; siegeben oft Gelegenheit zu reichlichem Fischfang. Einegroße Sandbank ist die Neufuudlandbank. Übrigensspricht man auch von Sandbänken bei Flüssen.

Sandberg (poln. Piaski), Stadt im Kreise Krö-ben des prcnß. Regbez. Posen; 1875: 754 Ew.(viele Inden).

Sandberger, CarlLudwigFridolin, Geo-log und Paläontolog, geb. zu Dillenbnrg 22. Nov.1826, wurde 1849 am Landesmnseum zu Wiesba-den u. 1855 als Professor in Karlsruhe angestellt,folgte 1863 einem Ruf als Professor nach Würzburg.Er sehr.: Geolog. Verhältnisse von Nassau, Wiesb.1847; mit seinem Bruder Guido: Versteinerungendes rhein. Schichtensystems, ebd. 184854; Kon-chylien des Mainzer Tertiärbeckens, ebd. 185864;Land- u. Süßwafferkonchylien der Vorwelt, ebenv.187176. Ein Theil des Großherzogthums Badenwurde von ihm geolog. durchforscht u. kartirt. Zahl-reiche Abhandlungen in Fachzeitschriften. r.

Sandüüchse des heil. Römischen Reiches,scherzhafter Name der Mark Brandenburg, weil sieviel Sandboden hat.

Sanddorn ist Lippopbsö rbsmnoiäes.