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Bd. 15 (1879) Radegast - Schießscharte
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Nein Rcmiel.

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gow nachAyrdurchschneidctdieGrafschaft. 2) Haupt-stadt darin, am Cart, unweit des Clyde, Eisenbahn-station; Stadthaus, Gefängniß; Lateinische Schule;Musselinweberei,Eisenfabriken,Schiffswerften 1871:4163 Ew. H- Berns.

Neni, Guido, berühmter ital. Historienmaler,geb. 4. Nov. 1575 zu Calvenzano bei Bologna, st.in Bologna 18. Ang. 1642, Sohn eines Musikers;Schüler des Niederländers Dionysius Calvaert, danndes Lnigi Caracci; erregte schon damals den Neidseiner Mitschüler n. selbst Annibale Caraccis, ver-ließ aber auch diese Schule bald u. ging 1596 nachRom. Bald wuchs hier sein Ruhm, obschon, durchL. Caracci aufgereizt, Domenichino, Caravaggio,Cav. d'Arbino und selbst Albani sich feindlich gegenihn bewiesen; Neapel mußte er sogar aus Furcht vorErmordung verlassen. Dagegen fand er auch vieleGönner n. namentlich zeichneten ihn Papst Paul V.u. der Großherzog Ferdinand I. von Toscana aus.Er arbeitete sich durch einen kräftigen Naturalismus,wie ihn sein Bethlehemitischer Kindermord und seinChristus am Kreuz in der Pinakothek zu Bolognazeigen, durch unablässiges Studium zu einem Mei-ster vollendeter Formenschönheit und warmer Färb-ung heraus. Der von Rohheit des Sinnes nichtganz freien ersten Periode folgte eine mittlere desStrebens nach reicher Anmuth, welche ihren schön-sten Ausdruck in seinem berühmten Freskobilde Au-rora und Phöbns mit den Horen im Palaste Rospi-gliosi in Rom findet, seiner vollendet edelsten Leist-ung, der sein Einsiedler Antonius u. Paulus imBer-liner Museum aus der ersten Periode durch markigeCharakteristik u. Formengestaltnng würdig zur Seitestehen. Aber später kam ihm die individuelle Naturüber einem Streben ganz abhanden, das ihn noth-wendig zu einem flachen, hohlen Jdealtypns weib-licher Schönheit n. übertrieben weichlichen Formenführen mußte. In ähnlicher Weise verblaßte dannauch sein ursprünglich so srisches und zartes Colorit.Werke: Die Kreuzigung des St. Petrus, fast in derWeise des Caravaggio, jetzt im Batican zu Rom;Madonna della Pieta n. Der Kindermord in der Pi-nakothek zu Bologna; Die Geburt Christi in S. Mar-tina zu Neapel, unvollendet; Die Himmelfahrt derMadonna, in München; Fortuna, im Capitol rc.Seine bedeutendsten Schüler sind: F. Gesst, G. Se-meuza, Sim. Cartarini, D. Canuti, G. Cagnacci,auch Ercole de Maria, welcher Letztere dem Meisterbis zur Täuschung nachahmte. Regnet.

Neni , befestigte Stadt in der unteren Moldau,am linken Donan-User, an der Mündung des Pruth,nach Galatz der bedeutendste Handelsplatz u. Stapel-platz für die Moldau, namentlich für Getreide, mitgutem Hafen; 7600 Ew.

Renier, 1) Petrus Johannes, der bestesläm. Fabeldichter, geb. 1795 zu Deerlyk bei Cour-trai, gest. 29. Ang. 1859 als Cantonalschnlinspectorin Courtrai. Er schrieb: Nabvien, Courtrai 1843;10. A. 1859; Ns§inss1vn äsn vlasmscbs sprasic-kuust(10.A.); Gedichte größtentheils indenVIasm-scbs AienAsläicbtsn, Courtrai 1843, abgedrnckt. 2)Charles Alphonse Leon, franz.Archäologe, geb.2. Mai 1809 zu Charlesville (Ardennen); war 1832Director des College zu Nesle, war dann in ParisPrivatlehrer und legte sich, veranlaßt durch PH. LeBas, für dessen Nictiounairs encz clopsäiflus eie 1a

Nranys 18401846 er arbeitete, ans epigraphischeStudien. 1845 gründete er die Nsvus cls pbilo-IvAis, reiste 1851,1854 u. 1861 zu wissenschaftlichenZwecken nach Algerien u. Rom, wurde 1854 Mit-glied des Comites der historischen Arbeiten u. 1856der Akademie der Inschriften, 1860 Administratorder Sorbonnebibliothek u. erhielt 1861 den Lehrstuhlder Inschriftenkunde am OoiivKs äs Nrancs. SeinHauptwerk ist der berühmte Nscnvii äss inscrip-tions romainss äs 1'L.Ixeris, 1855. Auch schrieber für den 5. Band der Oatacombss äs Noms; fer-ner HIsianAss ä'epiFraxbis, 1854; archäologischeAbhandlungen und eine Ausgabe des Theokrit mitÜbersetzung. 2 ) Volchert.

Ikenilormis, nierenförmig, s. Blatt.

Renitent (v. Lat.), widerspenstig; Renitenz,Widerspenstigkeit.

Renke, öorsZonns Fischgattung ans derFam. der Lachse. Maul eng, zahnlos oder mit sehrseinen, vergänglichen Zähnen besetzt; Körper kleinerals der der Forellen, in der Gestalt sonst diesen glei-chend. Schuppen groß, leicht abfällig. Rückenflossebeginnt dicht vor den Bauchflossen. Farbe einfach,ohne Flecken, gewöhnlich oben auf dem Rücken dnn-kelaschgrau, Seiten u. Bauch silberweiß. Meist Be-wohner der Binnenseen, einzelne Meercsbewohnersteigen zur Laichzeit in die Flüsse. Leben gesellig inSchaaren zusammen. Ihre Nahrung besteht inWeichthiercn, Krebsen ».Insektenlarven. Des Tagsüber halten sie sich in der Tiefe auf, steigen nur desNachts zur Oberfläche. Laichen meist am Ufer vonNovember bis Januar. Beliebte Speisefische, welchemit Netzen gefangen werden. Arten: 0. IVartmanniLI., Renke, Lavaret, gestreckteste Art, wird bis2 ÜA schwer u. nach der Größe unter sehr verschiede-nem Namen ans dem Markt verkauft, als Boden-renke, Felch, Felchen, Gangfisch, Seelenöd.Heuerling, Blaufelchen u. dgl. mehr. Schwei-zerische und österr. Seen an der Nordseite der Alpen.O.ksraLtv., Bodenrente, Fera, Weiß selchen,Bläuling. Größer wie die vorige; Schnauze kurzn. dick. Schwanzstiel nur angedentet. Bodensee, Gen-fersee, Zürichersee. 0. bismalis Kilch des

Bodensees; G raven che des Genfersees. Körpersehrkurz;Färbung sehrblaß. 6. oxzuNzmcbus L.,S chnä -pel, Nord- u. Ostsee, steigt zur Laichzeit Ende Oct.u. Anfang Nov. in die Flüsse. Schnauze lang kegel-förmig ; durchschnittlich 40 am lang. Ferner gehörenhierher die kleinen, große Martine, s. d. Farwick.

Rennel, James, bedeutender Geograph, geb.3. Nov. 1742 zu Chndleigh in der engl. GrafschaftDevon, trat als Midshipman in Seedienste, zeich-nete sich bei der Belagerung von Pondichery ans,wurde 1766 Jngenienroffizier in Diensten der ostind.Compagnie, dann Oberlandfeldmesser von Bengalen,unterstützte 1798 Mungo Park beiHerausgabe seinerReise, unternahm für die Afrikanische Gesellschaftmehrere Arbeiten zu der Verbesserung der Geographievon Afrika u. starb 28. März 1830 in London. Ergab heraus: ^ cbart ab tbs banic anä current oktbs 6aps Nassulias; Atlas von Bengalen (1781);Äsmoir ob a map sk Ninäostan (1782); Nbs Aso-Arapbioal System okUsroäotus oxplainoä (1800);Obsorvations on tlrs tvxoZrapb^ ob tbs plain ok1'rox (1814); lUustrations st tbs bistor^ ob tbsexpväition ob Ozwno (1816). Th?