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Bd. 15 (1879) Radegast - Schießscharte
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Räkosi Rama.

unter Anlich, zwischen welcher und den kaiserlichenTruppen in Pest cs mehrmals zn nicht unbedeuten-den Gefechten kam.

Näkosi, Engen, beliebter magyarischer drama-tischer Dichter, geb. 12. Nov. 1842 zu Acsad (Eisen-bnrgcr Comitat); besuchte die Lehranstalten zn Ei-senbnrg, widmete dann mehrere Jahre der Land-wirthschaft n. trieb in seinen Mußestunden mit Bor-liebe literarische Studien. Sein 1866 am magyari-schen Nationaltheater in Pest aufgesührtes Lustspielünop erlangte durchschlagenden Erfolg u. blieb län-gere Jahre ein Licblingsstück der magyarischen Buh-nen. AehnlichenAnklang sandendie folgendenStücke:Ein altes Lied vom alten Haß (Schauspiel); die hi-storischen Lustspiele: List wider List; Die Mönche vonKrakau; und des. das Volksstück: Die Jacke des blat-'ternarbigen Pista. Die steigende Anerkennung seinerLeistungen bahnte ihm den Weg zu wichtigen u. an'sehnlichen Stellen: die Kisfalndy-Gesellschaft wählteihn 1869 zn ihrem Mitglieds u. beauftragte ihn zurUebersetzung einiger Shakespeareschcr Stücke (Ver-lorene Liebesmüh'; Die lustigen Weiber von Wind-sor; Wie es euch gefällt; Cymüeline) ins Ungarische;im nämlichen Jahre (1869) wurde ihm die Redak-tion der höchst einflußreichen Zeitschrift Deals: DieReform, anvcrtraut, die er bis 1875 (Deals Todes"jahr) behielt, um sich dann hauptsächlich der inzwi-schen ebenfalls übernommenen Leitung des magya-rischen Rationaltheaters in Pest zn widmen, die erseither in gedeihlichster Weise handhabt. Booch-Ärkosty.

Rakow, Stadt im rnss. Gonv. Radom (Polen),2086 Ew.; die Stadt war bis ins 16. Jahrh. einestark bevölkerte Fabritstadt n. ein Hanptsitz der So-cinianer, welche hier ihren Katechismus (Rakowi-chcr Katechismus) drucken ließen u. ein Gymnasiumshatten, bis sie 1643 vertrieben wurden.

Nakschasa, der Name der bösen Geister in derindischen Mythologie.

Raleigh, Hauptstadt des Staates Nord Caro-lina, hoch n. gesund gelegen, an mehreren Eisenbahn-linien; StaatenhanS nach dem Muster des Parthe-non in Athene», eines der schönsten der Union, Taub-stmnmeninstitnt, Staatsirrenanstalt, mehrere Akade-mien; 1860: 4781, 1870: 7790 Ew.

Raleigh, Sir Walter, engl.Hofmann u. See-fätMk, stkö. 1552 ssll Hählks bei Bndley in Devon-shire ; studirte ui vondon u. Oxford die Rechte , ging1569 alA Freuvitliger mit den von der KölnUn Eli-sabeth den ünaenotten qesandten HilfÄrnppen nach

Frankreich u . focht 1578 mit den Insurgenten in denNiederlanden gegen die Spanier; 1579 machte ermit seinem Bruder Hnmphrey Gilbert eine Reisenach NAmerika u. erwarb sich 1580 bei Bekämpf-ung der Empörung in Irland die Gunst der KöniginElisabeth, welche ihn zum Si'artyalier von Eork er-nannte. 1584 rüstete er auf eigene Kosten ein Schissans, enkdeale Lnrguneu uno legte so den lsrnuv zu

den englychcn Eolömcn m 'NAmertta. ^nm Abqeordneten von Devonshire ms Parlament gewählt,wnrde er bald daraus von der Königin zum Ritterund 1586 zum Senejchall der Herzogthümer Corn-wallis n. Exeter ernannt m stieg so in der Gunst derKönigin, daß er den Neid Lncejters erweckt e, welcherihm den Grasen von Essex als Nebenbuhler eutge-gcnstcllte. 1587 wnrde N. zum Hanptmann der kö-niglichen Garden und Statthalter von Cornwallis

ernannt und wegen der Theilnahme an der Besieg-ung der Armada 1588 zum Mitglied des GeheimenRarstes der KolkWl^rhobim. 1592 ronlinundirte ereure tLxpeomon naa; Panama gegen Spanien und1595 eine andere nach dem vermeintlichen GoldlandeGniana, welches er jedoch, ohne die gehofften Schätzegefunden zn haben, bald wieder verließ; nur durchseine Beschreibung dieses Landes (Oivoavorzr ok ÜrgInrAs, riolr anä boautibni Lmpiro ob Oniana, 1596)munterte er zur Eroberung desselben ans. 1596 fochter als Contreadmiral unter Essex vor Cadiz n. un-ternahm 1597 einen eigenmächtigen Angriff auf dieAzoren, wobei er die Insel Fayal eroberte. Wegendes Sturzes des Grafen Essex vom Volke Maßt n.

an der Verschlvöriing'znGünsten'derAräb'ella Stuart^ ' (aber vom

sperrt. Arff^ke"MrrsMHe dös königlichen Gnnst-

lings Billiers, Herzogs von Buckingham, freig elas-sen, unter dem Versprechen, dem Könige groge Ge-

biell! in Amerika vvn veil GPLInern zu erobern/nn-lernaymnc. rvr c eine nocymangeFayrtnacyGniana,aber ebenfalls ohne Erfolg, da der König selbst, umfür den Fall Ns Mißlingens gesichert zn fein, KB

Gehennmß vem span. Gesandten berralherC'häkl?,wnrde bei seiner Ruäleyr ans me Anklage des span.Gesandten wegen Friedensbrnches von Neuem in denTower gesetzt n. unter dem Vorwand, es habe trotzder königl. Bestallung zum Befehlshaber der letztenExpedition, nur ein Aufschub des früheren Nrthcils,keineswegs eine Begnadigung stattgesunden, wegenseiner angeblichen Theilnahme an der früheren Ver-schwörung 29. Oct. 1618 hingerichtet. Seine sämmt-lichen Werke gemurmen zu Oxford 1829,8 Bde. SeinLeben beschrieben W. Oldys und A. Cayley, Lond.1805-6, 2 Bde.; A. T. Thomson, ebd. 1830; P.F. Tytler, ELinb. 1838, und E. Edwards, London1868, 2 Bde. Seine Gedichte gab Sir E. Brydges,Lond. 1814, heraus. B-ieNmg.

Nalik, die westliche Inselkette der Marshallinseln(s. d.)(nosdwestl. Polynesien); besteht ans einer Reihevon Lagunengruppen, darunter Mongikoff u. Qua-delvn die bedeutendsten:

Ralle, Ra-IinsLse/tR., Bogelgatt. ans der Fam.der Wasserhühner; Schnabel etwas länger als derKopf, sanft gebogen, seine Ränder eingezogen; Flü-gel kurz, dritte Schwinge die längste; Schwanz kurz;Läufe kräftig; Snmpsbewohner der gemäßigten Zone.Europäisch ist R. nguatiorm L., Wasser - R., 28 om ;oben olivenbraun mit schwarzenFleckchen, unten schie-ferfarbig; Weichen schwarz, weiß gebändert. Farwick.

NsIIsntanäo sital.), musikal. Vortragsbezeichnung:nachlassend, im Tempo zögernd.

Nalliiren (v. Fr.), sich wieder sammeln u. sichso schnell wie möglich, so gut es gehen will, in Reiheu. Glied stellen; daher Rallismsnt, die Wiederver-einigung zerstreuter Truppen.

Raum, Name indischer Helden, bes. (auch°matschandra genannt) der «Lohn des Königs Dasa-ratha vonAjodhja, religiös verehrt als siebente In-karnation des Vischnu (s. d.), dessen Leben u. Thatcnden Inhalt des Epos Ramajana (s. d.) bilden.

Raum, I) Stadt im Stamme Benjamin, nördl.von Jerusalem, alte israelit.Cnltnsstätte, Vaterstadtdes Samuel; Grenzfeste zwischen dem nördl. n. südl.