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Kaffeger6[äure — Kaffem.
Sonnen Wirb bie S3itbung emppreumatifdjer ©toßebewirft, reelle beim ffocpen eptrapirt werben u.bem S. ben an ißm geßbäpten, angenehm erregen«beit OefdjmacE ertpeiten.
SaS Ä«trinfen ift nadj arabifcpen ©djriftßetlernin Stpiopien feit unbenflidjeu 3 e <ten in ®ebraud)gewefen. Sfta<b Strabien foH ber $. Bon Sßerßeuaus eiitgefübrt worben fein. JnStßeffa entftanbenbie erften ®«päufer. 3u Slufaug beS 16. Japrb.Jam ber S?. nach ®airo u. in ber SKitte beS 16.Japi-p. aud; nach Eonßantinopel. Jn Europawürbe ber k. waprfdjeinticb burdj bie Pieifebe»fcpreibung beS beutfdjen StrgteS St. Ptauwotf, 1573,befannt; 1691 würbe er bitrdj Sßrofper SttbinuSaus Stgppten nach beliebig atS Strgnei gebradjt;1624 würbe er fdjon in Engtaub getränten, bodtjentftanb erft 1652 ein ®«pauS tu Soubon; feit1644 tarn ber M. bef. Bon SKarfeiffe aus in ben§anbel; 1761 würbe in S5ariS in ber ffiorßabt@t. ®ermain Bon einem Strmenier ißaScat eine$«bube auf ber Sfteffe eröffnet. Jn ©eutfdjtanbwürbe ber S. erft gu Enbe beS 17. Japrp. be«tannt, uttb um biefe Qeit in SBien baS erfte $«pauS Bon einem fßolen errietet. 1694 tarn bererjie ungebrannte Ä. nach Seipgig; oorper erhieltmau ihn nur gebrannt aus fiollanb u. erft feit 1720würbe er altgemein in ©adjfen. Jn ben norbifdjenSänbern Würbe er ebenfalls erft feit Stnfaug beS18. Japrp. befannt. Sie ißrobuction begw. StuS»fußr Bon j?. betrug 1873 8,491,653 Str., baBontarnen aus 33raßtien 4,210,214, aus Jaoa u.Sumatra 1,415,105, aus Eepton 850,000, aus@. Somingo 606,000, aus Dftinbien 412,000,anS SSenegueta 230,000, auS ißortorico 192,645,aus Eoßa Plica 185,472, aus ©uatemata 120,716,aus Eotombien 98,204, aus @. ©atBabor 92,000,aus Euba 24,800, auS SDtoffa 19,054, aus tüte«nabo 18,450, aus ben frang. Eotonien 16,993 Str.§ biefer Quantitäten tarnen nad; Europa, wäp«renb i ßdj auf bie anberen Erbtpeile Bert^eitte.Ser SJerbrauch an pro ffEopf in BerfdjiebenenSäubern ftettt ßd) ungefähr wie folgt: in Selgicn8,sa fßfb., in ben ßiiebertanben 7, 6 , in ber ©djweig6„s, in Sänemarf 4, 83 , im QottBerein 4, 35 , in©Sweben 3, 60 , in granfreicp 3, 20 , in Deßerreidj«Ungarn 1 , 48 , in Italien 0, 91 , in ©roßbritaunien0,88, in Piußtanb 0, 18 ifSfb. SSgt. 33ötfnfe»31eid),Ser S. in feinen Schiebungen gum Seben, Spg. 1875.
(S3ot.) Sitäter. (SPbbpotO SWehring. (Seipn.) ©ta§el.
(®efdj.=©tat.) ©djroot.
ffioffegerbfütttc, C s0 H 18 O le , f. ©erbfäitren.
Äaffcttt, f. Saffetn.
SaffelnuS (Coccus adonidum L .), Strt berSam. ber ©djitbtäufe, Orbitung ber $atbßügter,Staffe ber Jnfecten, rötptidj, tuctg beftäubt, äftämt«^en mit gwei ©cpmingfölbd^en u. taugen ©djwang»borgen, fmm lang; SBeibdjen ettipti'fdj, an beiben©eiten gefrangt, ©cpmangborßen furg unb bicf;Sänge 1mm. Eine große tßtage ber Sreibpäufer,in benen fie ßdp förmlich eingeuißet, u. wo ße aufCoffoa, Canna, Musa ec. lebt. • Sporne.
Höffentnfd)ftte, Stpparat gur fc^nettcn bereit«ung Bon Safte, Bon SttbinuS 1783 auf SemerarpinSBeßinbien erfunben. SKan bat beren Bon Ber«fdjiebenen Conßructionen. Sie urfprüngtiepe S.befielt aus gwei in einanber paffenben bleiernen
Eptinbern. Ser innere berfetfcen beßpt gwei bur^einen burd£)löct)evten Sobeit Bon einanber getrennteStbtbeitungen, iu beren untere baS SBaffer, inberen obere ber gemahlene $affe gefdjüttet wirb.Ein mit einem ©iebboben Berfebeiter Stnffalj bientals Serfdjtufj beS SptinberS. ©obatb baS SJBafferbureb eine ©pirituSftamme gum ©ieben gebradjtift, u. ber Äaffe gum ©iebboben bet'auSguquetlenbeginnt, ftütpt mau ben 2. Epliuber über ben 1.u. febrt baS gange fo um, baß ber ©iebboben nadjunten gu ßeßen Eommt. Ser fiaffe fidert buribbenfetben binburd; unb fann bur^) einen im 2.Splinber befinbticbenStbguß entfernt werben. Ebenfobefannt Wie biefe $. ift bie Bon Sieiß in SBien.@ie befteßt ans gwei §aitptgefäßen, Bon benenbaS eine non fBtedj ober tßorgettan gefertigt gutnSoeben beS SBafferS, baS anbere gtäferne gumgittriren beS SaffeS bient. Snrcb eine auf baSESefeb ber EypattfionS« u. Srudfraft beS SampfeSgerichtete SSorricbtung tritt baS foibenbe SBafferbur<b baS fllobr eines ©augbeberS, ber beibe ®e»fäße nerbinbet, in baS ®taS, fiebet ßier bettSfaßeu. bewirft burdß bie SBerminberung beS ®tei<bge«witbts gwtfdjen ben beiben ®efäßen, baß baS erfte®efäß fi<b b e 6t unb baburdj ben Sedel auf bie©piritustampe falten faßt. Siefer Umßanb, inSSerbinbung bamit, baß bie SBärme Berminbertwirb, nerantaßt, baß baS friiber in baS ®taS ge«bobeue Saffer als Saffe in baS erfte ®efäß gu«rüdfebrt.
SaffetJtt, im engeren ©iitne ein im ©. StfrifaS,norböftlidj non ben §ottentotten anfäfftgeS SSotf,im weiteren aber, auc| fflantu«S)feger genannt, einetBötfergruppe, meldje alte an ber SBeft« u. Dft«füfte unb im 3 nne£It StfrifaS Born Eaptanb bisetwa gu 5° n. 33r. wobnenben Stämme umfaßt,unter welchen baS SJoIt ber $. baS bebeutenbfteiß. Sie fi. im weiteren ©inne werben halb alseine befonbere Piaffe, batb atS eine Bon 2 Unter«abUjeitungen ber fliegerraffe betrachtet. Ser SiameSf. iß bem S3otfe erft feit Stnfunft ber ißortugiefennafh bem arabiftpen SBorte Äaßr, b. b- Ungläubige,gum Unterfdjiebe non ben reiptgtäubigen SJiohamnte*banern, beigetegt worben. Sie ©djäbel ber S.ftnb benen ber übrigen Stieger äbntidj, tanggeßredt,an beiben ©eiten abgeßatht, bie ©tim bncb unbgewölbt, bie Sßafc Borfpringenb, ber Unterfiefernicht ßat! Borragenb, baS Üinn mäßig unb fpipgulaufenb, bie Sippen wenig aufgeworfen, baS§aar woftig, ber SSart Jtbwatb, bie §autfarbegelbbraun bis fchwarg. Sie im engeren ©inneßnb Stiomaben, leben Bon SSiebgucht u. Sanbbau;erßere beforgen bie SDiänner, tepteren bie SEÖeiber.©ie haben feine ©ftaoerei. 3 - m Kriege üben ßeßraffe SiSciptin u. ßnb tapfer, aber graufam, imgrieben energifch, mäßig u. ehrlich. Sinber gebengang unbefteibet; bie 2/iänner tragen furge, bieStBeiber lange ©churge auS Sbierfetten. ©ehrBerbreitet ift ber ®ebraud) ber SSefdhneibung beibeiben ©efdjtedßern. 3*m mannbaren Sitter wirbQüngtingen unb Jungfrauen baS §aar bis aufeinen SHing bei jenen, einen Süfcpet bei biefengefeporen. Sie SBopnungen beßepen aus §ütten,wet^e balbfugetförmig aus gteiptwerf errichtetßnb u. beren mehrere einen äfreis bilben u. Boneiner Umgäumung umgeben ßnb. Sei ben S.