Hygieine und Training des Radfahrers.
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Bei den Kraft-Uebungen stellt jede Bewegung eine großeSumme nn Arbeit dar und basiert auf der Elasticität einerMenge von Muskeln. So hat der Radfahrer bei Steigungenein schweres Gewicht vermöge langsamer und dauernderBeugungen zu bewegen. Diese Hebungen erfordern einegroße Ausgabe physischer Kraft und eine starke Willenskraft;sie erschöpfen daher sehr schnell, ganz besonders zu Anfangdes Trainings, Eine Ilebertreibung ist hier sehr gefährlich,bei allmählicher Mehranspannung haben sie dagegen einenäußerst günstigen Einfluß auf den Organismus,
Bei den Schnelligkeits-Nebnngen ist die schnelle Wieder-holung der Muskelbewegungen die Schwierigkeit, DasHauptmerkmal ist die Vervielfachung der Muskelbe-wegungen, Der Unterschied ist der, daß letztere alleEnergie der Muskeln in Anspruch nehmen, während erstereden Zwischenraum zwischen Ruhe und Bewegung möglichstverkleinern; es ist also hier die Geschwindigkeit, mit welcherdie Arbeitsleistung sich häuft, dort die Schnelligkeit der Auf-einanderfolge der Bewegungen zu beachten.
Bei den Dauerübungen tritt noch ein neues Moment ein,insofern hierbei die Arbeitsleistung lange fortgesetzt werdenmuß, da es weniger auf Schnelligkeit als ans Ausdauer an-kommt, Aber auch hier kann die Arbeitsleistung nach einemTage eine ganz beträchtliche sein. Die Dauerübungen habendie physiologische Wirkung, die Organe zu schonen trotz ihrerThätigkeit, Sie erlauben außerordentlich viel Arbeit zu voll-bringen, indem sie die Kräfte zu Rate halten, das Blut mitSauerstoff versehen, ohne außer Atem zu bringen, und dieZirkulation beschleunigen, ohne das Herz überanzustrengen.Aus diesem Grunde sind sie mehr für ältere, beleibte, mitMnskelveränderungen Behaftete oder Herzschwäche passend,Schnelligkeitsübungeu eignen sich am besten für vollkommengesunde, jüngere Leute,
Die praktischen Hebungen des Trainings selbst sind nun, ob-wohlhinsichtlich ihrcrJntensität, jenach denZwecken,verschiedengeartet, ungefähr dieselben. Derjenige, welcher für die Bahn-