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Hygieine und Training des Radfahrers.
rennen trainiert, hat natürlich ein exakteres Training nötig,als der für Distanzfahrten vder Rekordtouren auf der Land-straße. Ohne nun hierin beschränkende Normen aufstellen zuwollen, empfiehlt es sich, vor Aufnahme des strengen Bahn-trainings vierzehn Tage bis vier Wochen lediglich auf derStraße zu fahren und zwar täglich, höchstens hie und daeinmal einen Tag unterbrechend, Touren von ca. 20 km inmäßigem Tempo.
Geht man auf die Bahn über, so hält inan im Anfangetwa acht Tage noch daselbst Strecke und Schnelligkeit festund geht von da an, die Strecke allmählich verkürzend, ganzallmählich zu einem schnelleren Tempo über, bis inan dieStrecke erreicht hat, auf welche man trainiert, die man nunacht Tage lang in der schnellstmöglichen Zeit absolviert.Kann man dies anshalten, so geht man zu der Uebung desSpurts über, um die letzten 300—400 m in der schärfstenGangart zurücklegen zu können. Diese Uebung ist jedochüber 500 m nicht auszndehnen und ist nicht sogleich mitgrößtmöglicher Schnelligkeit einznsetzen, sondern die Ge-schwindigkeit soll immer anwachsen, sodaß man gerade dieletzten 100 m am schnellsten zu fahren imstande ist.
Das Training für Touren- und Distanzfahrtenist dementsprechend, indem man ebenfalls von kleineren,kürzeren Touren zu längeren übergeht und dabei dieSchnelligkeit ganz allmählich steigert, bis man das Tempohat, welches man an dem Tage oder den Tagen der Distanz-fahrt fahren will, d. h. also, welches man für geeignet hält,um den Sieg zu gewinnen. Dieses sucht man alsdann unterjeder Bedingung festzuhalten. Zu beobachten ist, daß mandasjenige Tempo wählt, das uns Vorkommendenfalls nocheine kleine Verschiebung gestattet, daß man also ein mittlereswählt, das weder zu scharf noch zu lässig ist; besonders aberist vor einem von vornherein zu scharfen zu warnen, wennder Weg durch gebirgiges Terrain führt, da hierdurch eineschnelle Erschöpfung herbeigeführt werden dürfte, welche dasganze Unternehmen in Frage stellen könnte.