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Inletten.
> ihre Hinterflügel. Die häutigen Flügel sind mit
! Schuppen bedeckt, wie bei den Schmetterlingen,
s oder sie bleiben nackt, glasartig und zeigen dann
> eine deutliche Felderung, welche von in bestimmterWeise angeordneten Adern oder Rippen herrührt.
I Letzteres sind zur Aufnahme von Blutflüssigkeit,Nerven u. Tracheen bestimmte Hohlräume. DieHinterflügel sind bei den Zweiflüglern zu Schwing-kölbchen (baltsrss) verkümmert. Viele I., nament-lich Weibchen, sind flügellos.
Der Hinterleib (abäomsn) besteht in der Regelaus neun (bei den Geradflüglern aus eils) Leibes-ringen: doch sind die letzten Ringe oft zu Gift-stacheln, od. zu Scheiden, Stacheln, Nähren, mit-tels derer die Eier an ihre bestimmten Orte ab-gelegt werden, umgestaltet.
Die Haut ist oft, insbesondere bei den Larven,eine zarte Membran, häufiger aber ein festerPanzer, welcher als äußeres, chitinöses Skelet,Hantskelet, den inneren Muskeln zum Ansätze dient.
Das Nervensystem besteht aus Gehirn, Schlund-ring u. Bauchmark. Letzteres verläuft meistensunter dem Darmkanale u. besteht aus Paarenvon Nervenknoten (Ganglien), welche durch Nerven-fäden mit einander verbunden sind und so etwadas Bild einer Strickleiter darbieten. In denspeciellen Fällen erleidet die Gliederung der Bauch-ganglienkette große Verschiedenheiten, ja dieselbekann sich sogar zu einer ungegliederten Ganglien-masse unter dem Schlunde znsammendrängen.DaS Gehirn ist eine größere auf dem Schlundeaufliegende Nervenmasse, welche sich durch einenden Schlund umgebenden Ring, Schlundring, mitdem vordersten, meist im Kopfe gelegenen Gangliondes Bauchmarkes verbindet. Aus dem Gehirnentspringen die Sinnesnerven, während die Gang-lien der Bauchkette Nerven an Muskeln, Beweg-ungsorgane u. Körperbedeckung entsenden. Damitverbindet sich ein Eingeweidenervensystem, welchesbesondere im Gebiete des Darmkanals verbreiteteGanglien u. Nerven besitzt.
Von Sinnesorganen sind die Augen hoch ent-wickelt u. allgemein verbreitet, sie fehlen nur beiwenigen, meist schmarotzenden Formen. In ihrereinfachsten Gestalt heißen sie einfache Augen(Punktangen, ooolli, stsmmata); solche finden sichbes. bei den Larven, oft auch neben zusammen-gesetzten Augen, dann meist zu dreien. An ihnenbildet die allgemeine Körperhant durch bloße Ver-dickung eine Art Linse, zu welcher die glasartigeNervenendigung herantritt. Ost sind viele einfacheAngen aus einen Punkt zusammengcdrängt: zu-sammengehäuste Augen. Die zusammengesetztenAugen, wie sie namentlich bei den I. Vorkommen,besitzen eine in scharf umgrenzte, vier-, fünf- od.sechseckige Felder (Facetten) getheilte äußere Haut(Hornhaut). Die einzelnen Facetten sind gewölbtu. bilden die Linsen. Unter der gemeinsamenHornhaut liegen, eingebettet zwischen Streifen u.
- Röhren eines dunkeln Farbstoffes, als wichtigsteBestandtheile, Nervenfasern u. sogenannte Krystall-stäbchen (Krystallkegel.) Letztere ruhen mit ihrennach innen gekehrten Spitzen zwischen den feinenNervenfäserchen, in welche die pinselartig zer-spaltenen Nervenfasern zerfallen. Indem somitauf jede Nervenfaser ein Bildchen des von dem
Thiere erschauten Gegenstandes fällt, erscheint daszusammengesetzte Auge als eine Anhäufung sehrvieler (bis 10,000) einfacher Augen, welche voneiner gemeinsamen Hornhaut umgeben sind. —Gehörorgane sind bei manchen I. gewiß vor-handen, aber noch nicht mit Bestimmtheit alssolche nachgewieseu. — Sitz des Geruchorganessind die Fühler, doch ist es auch hier noch nichtüber allen Zweifel erhaben, was denn die Gernchs-organe seien. Tastorgane sind theils die Fühleru. Tasten der Mundwerkzeuge, theils Borsten u.Haare der Haut, auch wol die Enden der Glied-maßen.
Der von den Mundwerkzeugen umstellte Mundführt in der Regel in eine enge, kurze Speise-röhre, in deren vorderen Theil einige Speichel- od.Spinndrüsen einmnnden. Bei vielen saugendenI. ist dagegen die Speiseröhre lang und in einenSaugmagen erweitert, bei noch anderen findetsich eine kropsartige Anschwellung. Der auf dieSpeiseröhre folgende Nahrungsschlauch zerfällt ineinen Chylnsmagen, welcher die Functionen vonMagen u. Dünndarm der höheren Thiere zu ver-sorgen hat, u. in einen Darm. Oft, namentlichbei Raub - I. aus den Ordnungen der Käser u.Netzflügler, schiebt sich zwischen Speiseröhre undChylnsmagen ein inwendig mit Zähnen, Leistenu. Borsten versehener, kräftiger Kanmagen ein.Hier zerfällt dann auch der Chylnsmagen noch inmehrere Regionen, deren erstere durch zahlreicheBlindsäckchen ein zottiges Ansehen erhält. AmEnde des Chylusmagens münden die als Nierenbetrachteten Malpighischen Gefäße in das Nahr-ungsrohr. Fernere Absonderungsorgane sind:a) Wachsdrüsen, meist gruppenweise unter warzi-gen Erhebungen der Haut liegend, scheiden dasWachs ans, welches beispielsweise den Leib derPflanzenläuse wie mit Puder od. seiner gekräu-selter Wolle bekleidet; bei den Bienen sind escylindrische Organe, welche einen hautartigenBeleg auf den Bauchplatten des Hautskclettes bil-den n. durch dieses sogenannte Wachshäutchenhindurch dünne, weiße, gleichsam zwischen denBauchringen sich erhebende, halhkreisartige Wachs-plättchen ausscheiden; b) Spinndrüsen meist zweischlauchförmige, hinter dem Munde sich öffnendeDrüsen, eine besondere Form der Speicheldrüsen,kommen ausschließlich bei den Larven vor; ihrflüssiges Abscheidungsproduct erhärtet an der Luftzu Fäden, welche zur Anfertigung von Gewebenn. Hüllen (CoconS), u. so den Larven, namentlichaber den Puppen, zum Schutze dienen; o) Gift-drüsen kommen bei den Weibchen vieler Haut-flügler vor; sie sind zwei einfache od. verästelteSchläuche, deren Abscheidungsproduct, Ameisen-säure, sich in einer Giftblase ansammelt u. gelegent-lich ergossen wird, häufig in Wunden, welche voneinem Stachel (Giftstachel) verursacht wurden;ä) Riechstoffdrüsen, unter der Körperhant gelegen,sondern, meist zwischen den Gelenkverbindungen,stark riechende Säfte ab, wie z. B. bei den Wanzen.
Das Blut erfüllt die ganze Leibeshöhle. Inder Mitte des Rückens des Hinterleibes liegt dasRückengefäß; dasselbe zerfällt in mehrere hintereinander liegende Kammern u. wird durch drei-eckige, sogenannte Flügelmnskeln in pulsirende