Erhöhung — Erich.
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Erhöhung, 1)(Mus.), jeder nicht zur natürlichen^ diatonischen Tonleiter gehörige, also jeder'nicht lcitereigene Halbton, hängt allemal vomnächsten unteren od. oberen Ton ab, von n. znn-elchem er den Halbton (halbe Stufe) bildet.?,eiqt nun die Tonleiter od. Melodie aufwärtsnrch halbe Töne fort, so ist jeder nicht leitereigeneöalbton vom nächst vorhergegangenen, dem liefe-rn, abgeleitet, muß also als erhöht betrachtet!nmden u. erhält nebst dem besonderen Erhöh-ungszeichen (», Doppel-Erhöhungszeichen X),
ch seine Benennung von ihm, z B. e am,^ Lis rc. Die an den Tonbuchstaben angehängteSilbe is heißt Erhöhnngssilbe. Bei doppelterE. wird sie verdoppelt: eisis, äisis, olsis u. s. f.Abwärts steigend verhält sich jeder nicht leiter-eigeneiHalbton ebenso, er ist demnach erniedrigt n. er-hält als besonderes Erniedrigungszeichen eini u. siir seinen Namen bei Vocalen den Buchstabens, bei Consonanten die Silbe es angehängt, z. B.« ess, n ns, das erniedrigte Ir dagegen heißt bibei Doppelerniedrignng setzt man das Erniedrig-ungszeichen zweimal s, h n. verdoppelt im Namendie Silbe es: essss, ässss, esss, bzw. asus, bb.;2) Elevation.
Erhöhung des Leibes Johannis, Fest inder Griech. Kirche, 26. Sept., zum Andenken andie angebliche Himmelfahrt des Apostels Johannes.
Erhühungswinkel, so v. w. Elevationswinkel.
Eriboll (Loch E.), eine tief in die Nordklisteder schott. Grafschaft Sutherland einschneidendeBucht, mit gutem Ankergrund.
krlco L., Pflanzengattiing ans der Familieder Liioaooas-Lrivoiäsas (VIII. 1.), Sträncherod. Halbsträucher, seltener Bäumchen, häufig mituadelsörmigen, immergrünen, ganzrandigen Blät-tern u. end- od. achselständigen, oft schön gefärbtenBlüthen; Kelch 4theilig od. 4blätterig; Blumen-krone mannigfach gestaltet mit 4spaltigem Saum;Staubblätter mit zweihörnigen Antheren, die amGrunde häufig geschwänzt sind u. init kreisförmi-gen od. länglichen Poren od. einer Spalte aufspringen; Frucht eine fächerige, fachspalllg-4klap-Pige Kapsel mit vielen Samen. Arten sehr zahlreich,4—500, von denen die große Mehrzahl im CaplanLheimisch ist u. viele nur sehr geringe Verbreitunghaben; ungefähr 15 finden sich im Mittelmeerge-biet n. einige auch im westl. Europa, so L) miteingeschlossenen Antheren: 1) L. (Maris L., mitdrüjrg gewimperten, unterseits filzigen Blättern,krugsörmigen Blumenkronen und Antheren ohneAnhängsel; in Spanien, Portugal, Frankreich n.England; 2) L. tstralir L., mit ähnlichen Blät-tern, kopsförmigen Blüthentrauben u. mit An-hängseln versehenen Antheren; WEuropa u. auch>m mittleren Rußland u. Siebenbürgens 3) L.omsroa l,., mit ungewimperten, linealischen, kahlen(Eern n. grauvioletten, krugförmigen Bllllhen,ni Europa u- Siebenbürgen; 4)L. arborsa L.,hoher Strauch mit dicht filzigen Zweigen, röth-»chem harten Holz, schmal linealischen Blätternund weißen oder fleischfarbenen, glockenförmigenEhen; im Mittelmeergebiet; 8) mit über dieMimenkrone hervortretenden Antheren ohne An-pangsel: 5) L. earnoa L., kahl, mit linealischen,
Uelgrunen, abstehenden Blättern nnd dunkel
flcischrothen, krngförmigen Blüthen; in SDentsch-land längs der Alpen, in Mähren, Böhmen unddem sächsischen Voigtland; außerdem finden sichim Mittelmeergcbiet: 8. sooparia 8. vaFnusL-. L. Multüliora 8., L. nmbsllata L„ 8. mo-äitorransu. L. u. a. Diese, so wie namentlichzahlreiche afrikanische Arten wurden namentlichfrüher in Kalthäusern viel cnltivirt, auch wurdenzahlreiche Bastarde gezogen, jetzt werden sie mitUnrecht von Seiten der Gärtner mehr vernach-lässigt. Engter.
lli-ioaosao (Haidekränter), Pflanzenfam. ans derKlasse der Livornos. Sträucher, Halbsträucher od.Bäumchen, immergrün, mit abwechselnden, gegen-ständigen od. quirligen, oft nadelförmigen, seltenerbreiten, lederartigen Blättern, zwitterigen 4-, 5-,selten 6theiligen Blüthen; Kelch unter-, seltenoberständig, 4—üspaltig od. gezähnt; Blumenkronemit in der Knospenlage gedrehten Abschnitten;Staubblätter doppelt soviel als Kelchabschnitte, mirzweihörnigen, an der Spitze niit 2 Löchern odernicht bis zum Grunde reichenden Spalten auf-springenden Antheren; Fruchtknoten mit sovielFächern als Blumenkronenabschnitte, mehrsamig,mit hängenden, umgewendetcn Eichen; man unter-scheidet 3 Unterfamilien: I. Lriooiüoao, Knospenohne Knospenschnppen; Blätter nadclförmig, blei-bend, quirlig; Blumenkrone bleibend, uuterständig;Staubbeutel mit seitlichen, länglichen Löchern auf-springend; Kapsel durch Mitteltheiluug der Fächersich öffnend od. die Klappen sich von Len Scheide-wänden lösend: Lalluna §cr/r«b., Lrioa.Uruolcontlmlig, Ls/rb., Llusriu 7-. n. a. II. 8i-plronanäroilloas, Knospen mit Knospenschuppen;Blätter flach, spiralig; Blumenkrone abfallend,ober- od. untcrständig; Staubbeutel mit seitlichenSpalten aufspringend; Frucht eine Beere od. eineLurch Mittelthcilung der Fächer aufspringende Kap-sel: Liplwnanäi-a Vnoeinium L., ^.rv-
tostaplizlus ^.ckcr-rso», ^.rbutms ^., ^näromsäaL. III. Llstlrroiäeus, Blätter flach, Frucht einemit Klappen aufspringende Kapsel: OlstbraDie Familie ist über die ganze Erde verbreitet;während jedoch die Lriooiäsas vorzugsweise inEuropa u. Afrika leben, in Amerika, Asien undNeuholland fehlen, finden sich die8ipkionau<1roi<1üg.obes. in der gemäßigten u. subtropischen Zone dernördl. Hemisphäre u. in den Hochgebirgen. Engter.
ki-leous, od. LrivoicksÄs, Unterabtheilung derFam. Lrioaosas.
Ericeira, Stadt im Distr. Lissabon der portug.Prov. Estremadura, am Lizando in einer reizendenGegend; warme Mineralquellen von 36° li. undBäder; etwa 7000 Ew. — E. ist berühmt ge-worden durch die von den Engländern erbautensogenannten Linien, an denen sich 1810 dieMacht der Franzosen brach, als sie unter Mafsenaden Versuch machten, sich Lissabons zu bemächtigen.Noch jetzt sind sie ein Hauptbollwerk Lissabonsauf der Landseite.
Erich, schweb. Erik, deutscher Name, so v. w.der Ehrenreiche od. der Treureiche, der Erprobte.Könige: s.) von Dänemark: 1) E. I., im9. Jahrh. König von Südjütland. 2) E. II.,sBarn (das Kind), Sohn des Vor., regierte 854i bis 863 über Seeland, Schonen u. Jütland und