i. > V--l
r--?
^Wl >..t,K
W
M
'W
I )W
W
450
Erdcichel — Erdeinstreu.
Ganzen aber als eine in den ungeheuren Kesseldes Weltmeeres gepflanzte, ebenfalls ungegliederteMasse gleichsam als ein Grenzstein zwischen demGroßen Ocean, dem südl. Eismeer u. dem Indi-schen Oceau, erscheint. Nachstehende Tabelle führtdie Verhältnisse der Welttheile zu einander bezüg-lich der Vertheilung von Tiefland und Hochland
Welttheile.
Ber
ung
A
heil-
von
§ ->
Z.
Küstenmtw
Im Ganzen
Selung
auf
1V000
slüicm
Europa.
71
29
31900
92,4
Asien.. .
38
VL
50S85
12,s
Airika.
35
65
26000
8,7
Alnerika.
60
40
ssovo
16,s
Australien.
78
22
7500
(Festland)
8,4
Jnsgesammt s 48 f 52 j 191385 j 14,2
sowie der Kllsteueutwickelungvor, während die beigegebeneKarte die Verhältnisse vonFlächeninhalt n. Bevölkerungenthält. Das nebenstehendeKärtchen (nach v. Sydow) da-gegen bringt die Verhältnissevon Meer und Land auf derErdoberfläche mit näherer Be-zeichnung der einzelnen Welt-theile und Meere, ebenso dieVerhältnisse von Hochland u.
Tiefland zurAnschauung. Wasdie Vertheilung von Wasser u.
Land betrisst, so nimmt erste-rcs von der Erdoberfläche 73,gKein, während das Land nur26„ K behauptet. Bei DenWasserflächen ist die Bethei-ligung dev einzelnen Meerefolgende: Großer Ocean 48,iK,
Atlantischer Ocean 23„ K, In-discher Ocean 20 K, SüdlichesEismeer 5,iH, Nördliches Eis-meer 2,g H. Der Große Oceanallein übertrifst den Flächen-inhalt des gesammten Festlan-des um stark
VII.Literatur. VonHofs,
Geschichte der durch Überlie-ferung nachgewiesenen na-türlichen Veränderungen derErdoberfläche (Preisschrift),
Gotha 1822, 2Bd.; Humboldt, Kosmos, Stuttg.1845—58, 4 Bde.; Burmeister, Geschichte derSchöpfung, 7. Aufl., Lpz. 1867 (2. Abdr. 1872);derselbe, Geologische Bilder zur Geschichte der E.,2. Ausl., Leipz. 1855; Brongniart, Vndleau ässtsrraiug gut oompoasnt 1'vooros äu glods, Par.1829 (deutsch Straßb. 1830); Saudberger, DerErdkörper, Hannov. 1856. Roßmäßler, Geschichteder E., 3. Aufl., Heilbronn 1876; Nr. 132 derSammlung gemeinverst. wissenschastl. Vortr. (vonBeffel); Hellwald, die E. u. ihre Völker, Stuttg.1876—77. Girad, Über Hebungen u. Senkungender Erdoberfläche, 1876. Vgl. auch die Art. Sonnensystem, Geologie u. Erdkunde. i. Specht.»
n—IV. Lehmann.» V. Henne-Am Rhyn. VI. vn. Schroot.
Erdeichel, die in die Erde HineinwachsechFrucht der unterirdischen Erdnuß, s. ^.rsoiüs; Mgleichbedeutend mit Erdbirne, Batate u. TrliUErdeinstreu. Bei großem Strohmangel iiFolge von Mißernte ist der Landwirth zezwungei,Erde als Einstreu zu verwenden, um seinen Th»ren den möglichst leidlichen Stand zu verschaffe».Bei gehöriger Sorgfalt u. Vorsicht ist bei E. ei,Nachtheil für das Vieh nicht zu befürchten, lszdarf nur trockene Erde verwendet werden, dehnmuß dieselbe unter Umständen lange vor ihn,Verwendung unter Dach gebracht werden. Kgrößer die wasserfassende Kraft der Erde, desto g,>eigneter ist sie zur E. Am besten eignet sich s»»>diger oder humoser Lehmboden, am schlecht,sten schwerer Thonboden zur E. Nehmen «»die wasserfassende Kraft des Lehmbodens, da d»,selbe doch nie ganz trocken und auch nicht »Wz
>88
mit Jauche getränkt sein kann, zu rund 30"/°"den Wassergehalt der Excremente des Ochse" «Erhaltungsfutter zu 27 kg an, so ergibt sichnöthige Erdmenge pr. Tag und 500 kg Lodz»zu 90 kg. Es empfiehlt sich so zu versah«»,daß dgrch Erde der Stand der Thiere geem>wird, selbst wenn der Erdboden bei der ConstMtion der Stände hinten 3 am hoch zu liegen Mmen sollte. Die Excremente u. die durch den umaufgeweichte Erde werden 3—4 mal täglichKrücken sortgezogen. Die entstandenen Bermsil'gen werden durch vorn entnommene Erde auszfüllt. Wenn die Noch nicht zu alleiniger MWendung von Erde als Surrogat für L>troh M»ist Vereinigung von Erd- u. Stroheinstreu M.-