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Bd. 7 (1876) Eckzähne - Ferdinand
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Elation Elbe.

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8 u. an überschwemmten Plätzen. Außerdem findensich in Deutschland die 3 Arten: 8. triancira^ L. Ilxäroxixor L., K. üsxanära D6i, welche)! darin übereinstimmen, daß sie einen kriechenden,« an den Knoten wurzelnden, ästigen Stengel mitgestielten u. gegenständigen Blättern haben. Engier.Elatron (v. Lat.), Erhebung, Hochmnth.Elntrra oder Elatea (a. Geogr.), Stadt inThesprotien (Epiros), an der Mündung desKuphas in Pen Ambrakischen Busen; jetzt Artaoder bei Margariti.

Eläus (a. Geogr.), Stadt am Hellespont, aufdem Thrakischen Chersones, mit dem Grabmaldes Protesilaos;. jetzt Kilidbahr, nach And. Kritia.Elayl, syn. Äthylen (s. d.).

El Azul, Stadt in der Pro». Buenos Airesder Argentinischen Republik, eine aus einem Grenz-sort neu entstandene Stadt; Kirche, Gemeinde-haus; 5000 Ew., darunter viele Basken u. Fran-zosen, welche Ackerbau u. Handel mit den Indianern^ treiben. E. ist ein Generalquartier der Besatzungs-' truppen der Grenzlinie der Provinz gegen dieIndianer und har meist eine Besatzung von 400bis 450 Mann regulärer Truppen.

Elba (Elva), Insel im Mittelländischen Meere,zwischen Corsica u. der Küste des italien. Fest-landes, von letzterem durch den 12 km breitenKanal von Piombino getrennt, bildet für sicheinen eigenen zur ital. Pro». Livorno gehörigenBezirk; 232 s^jkm ( 4,22 HW) mit 21,750 Ew.Die Insel ist sehr gebirgig u. steigt im W. imMonte Capanna bis 1012 m ans; zwischen denBergen liegen nur wenige größere Ebenen undThäler. Die steilen, felsigen Küsten haben 5 weitins Meer vorspringende Vorgebirge: C. della Vita,C. dell' Ensola, C. S. Andrea, C. Pomonte u.C. Calamita, u. mehrere tiefe Buchten. Die Inselhat viele Quellen, aber nur wenige Bäche. DasKlima ist, einige Küstenstriche ausgenommen,mild u. gesund; der Boden ist in den ebenerenStrecken fruchtbar. Hecken von Cactus n. Agavenumgeben die Wein- u. Olivengärten, die Bergesind meist mit Wald bedeckt, u. auf denselbenwachsen zahlreiche wohlriechende Kräuter. DieInsel hat einen vorzüglichen Wein- u. Obstbau;die Hauptbeschäftigung der Bewohner aber bildendie Fischerei u. der Bergbau; die Industrie istaus die Herstellung der Gegenstände für die ge-wöhnlichsten Bedürfnisse beschränkt. Products:Eisenerz (Hauprproduct der Insel), Zinn, Schwefel,Serpentin, Marmor, Alabaster, Kalk, Granit,> Seesalz (ans den Salzsümpfen an der Küste),u Wein, Oliven, Getreide, Mandeln, Kastanien,» Nüsse, Feigen, Aloe, Thunfische, Sardellen rc.» Der Bezirk der Insel E. wird eingetheilt in 4I Gemeinden. Hauptort ist Porto Ferrajo. Zum^ > Bezirk E. gehören die kleinen Inseln Palmajola,i» Cerboli, Pianosa u. Monte Christo. Im Alter-^ 8 thum hieß E. Aethalia (d. i. die Glänzende, vondem mit Granitmassen umgebenen Eisengebirge),später Jloa u. Jlva u. endlich Jsola d'Elva od.1 ^ E- Schon Jason soll hier gelandet sein, um denAufenthalt der Kirke zu suchen. E. war schon ine den ältesten Zeiten wegen seines Reichthums an1 Eisen berühmt. Nach einander war die Insel ima Besitze der Phönikier, Griechen, Karthager, Etrusker

u. Römer. Im 10. Jahrh. kam sie an Pisa, 1290wurde sie von den Genuesern erobert, später kamsie an den König von Spanien, welcher die Fürstenvon Piombino u. Sora damit belehnte (Porto Fer-rajo war im Besitze des Großherzogs von Florenzn. Porto Longone in dem des Königs von Sicilien).1736 kam die Insel an Neapel, 1801 im Lüne-viller Frieden an das neu gebildete KönigreichEtrurien u. nach dessen Auflösung im Nov. 1803an Frankreich. Nach Napoleons l. Abdankungwurde ihm E. als ein souveränes Fürstenthnmüberlassen; er landete daselbst 4. Mai 1814 undwohnte theils in Porto Ferrajo, theils im ThaleS. Martina; aber schon 26. Febr. 1815 verließer die Insel wieder und kehrte ans den Thronvon Frankreich zurück. Durch die Wiener Con-greßacte kam E. an Toscana u. 1859 mit Tos-cana an das Königreich Italien. H- Berns.

El Baheira, ein 56 km im Umfange hal-tender Salzsee bei der Stadt Tunis an derNKüste Afrikas; er ist durch den Kanal von Goe-Ictta mit dem Mittelländischen Meere verbunden.

El Bahri, so v. w. Bahn, Unter-Ägypten.

Elbassan (Jlbessan), Stadt im türk. VilajetNninili (Skodra), am Skumbi, über den einesteinerne Brücke führt, bedeutendste Stadt inMittelalbanien; griech. Bischof, griech. Kirche, 3Moscheen; sehr belebte Märkte; E. hat 2000 Häuser,seine Einwohnerzahl wird vom Missionär Kölle auf15,000, von Anderen auf 10,000 geschätzt (vor-mals 40,000). In der Nähe das schon um dasJahr 1000 gegründete griech. St. Johannisklosteru. etwa 10 km südl. 18 warme Schwefelquellen.E. ist das alte Albanopolis.

Elbe, 1) (böhm. Labe) einer der 7 HanptströmeDeutschlands, entsteht ans dem SAbhange desRiesengebirges im böhm. Bez. Hohenclbe, unweitder Grenze von Preußisch-Schlesien, aus 2 Qnell-bächen, die sämmtliche von dem Gebirgskämmezwischen der Weißen Wiese u. dem Veilchensteinenach S. abfließenden Gewässer anfnehmen. Deröstlichste u. bedeutendste Quellbach, das Weiß-wasser, entspringt 1397 m ü. d. Meere auf derWeißen Wiese; als eigentliche Elbquelle wirdjedoch gewöhnlich der westl. Bach, der Elbbachoder Elbseifen, angesehen, der aus dem Elb-bruunen auf der Elbwiese 1384 m ü> d. M. ab-fließt. Der Elbseifen bildet im Elbgrund den20 m hohen Elbfall u. vereinigt sich dann ineiner wilden Gebirgsgegend (den Sieben Gründen)bei Glendorf mit dem Weißwasser. Von hier anführt der Fluß den Namen E. Sie fließt, densüdl. Gebirgskämme durchbrechend, als wildesGebirgswasser in einem theilweise sehr engenThal anfangs südl., bis Hohenelbe, wo ihr Laufruhiger wird, dann südöstl. bis Jaromierz, wosie die Aupa anfnimmt n. in die böhmische EbeneAntritt, u. darauf südl. bis Pardubitz. Hier wendetsie sich nach W. u. behält diese Richtung bisNeu-Kolin, von wo sie in mehrfachen, zum Th.ansehnlichen Krümmungen, in vorwiegend nord-westl. Richtung bis Lobositz fließt; darauf strömtsie, indem sie zwischen letzterer Stadt u. Letschendas böhmische Mittelgebirge durchbricht, nordwärtsbis zur sächs. Grenze bei Hernskretschen. InBöhmen nimmt sie folgende Nebenflüsse aus:

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