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Bd. 7 (1876) Eckzähne - Ferdinand
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Elateas Lls-tins.

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an, Kephissos, angeblich gegründet von des ArkasSohne Elatos, dessen Bildsäule ans dem Marktestand: mit Asklepios-Tempel. Es war der Schlüsseleines Paffes von Phokis u. Böotien nach Thes-salien; wurde auf dem Zuge des Xerxes nachHellas von den Persern eingeäschert; 346 v. Ehr.nach dem Phokischen Kriege nach Amphiktyonen-beschluß mit allen Städten in Phokis zerstört;vor der Schlacht von Chäronea (338 v. Chr.)von Athenern n. Böotern wieder hergestellt, nachder Schlacht von den Makedoniern genommen u. be-festigt, 200 von den Römern unter T. QuinctinsFlaminmus geplündert und im MithridatischenKriege von den Römern als.Freistadt erklärt; jetztRuinen von Elephta; nach And. bei Turkochorio.3 ) So v. w. Elatria.

Elateas, ein 1315 IN hohes Gebirge im nörd-lichen Griechenland, bildet mit seiner östl. Fort-setzung, dem Mauro-Vuno, zusammen den altenKithäron.

lllater, Schmied; s. Schnellkäfer.

Elateren (Bot., Schleudern, Sporenschleudern),faden- oder spindelförmige Zellen mit spiraligenVerdickungsschichten, wie solche in Menge zwischenden Sporen in den Sporangien vieler LebermooseVorkommen, wo sie das Fortschleudern der Sporenaus der geöffneten Frucht bewirken. Auch dieSchleudern der Equisetaceen werden E. genannt.

^ Engter.»

lllstoiückao (Spring- vd. Schnellkäfer, Schmiede),Jnsectensamilie, Ordnung Käfer, UnterordnungFünfgliederige; Brustbein nach hinten in einenDorn verlängert, der in eine Grube der Mittel-brust paßt, wodurch sie sich, wenn sie auf demRücken liegen, in die Höhe schnellen können; Hinter-ecken des Halsschildes zngespitzt; die sechsbeinigenLarven ähneln den Mehlwürmern, leben in faul-enden Pflanzenstoffen und greifen auch Insekten-larven an; die Käfer leben auf Gebüschen, Blumenu. Gräsern: an 3000 Arten. Hierher die Gattungen:Llatsr (Schnellkäfer), ^.Arz-pnns, Nikons, Hm-xsän8, Jrz'ptollxxnns, Imäins, LAriobos, derenLarve der Drahtwurm (s. d.), kz-roxirorus, s.6ueujo u. a. Thoms.»

Elatcrin (Elatin, Chem.) Ovo^sOz, der imFruchtsast von Nomoräios, Dlatsrium L., daherauch indem durch Eintrocknen desselben gewonnenenosficinellen Elaterium, enthaltene Bitterstoff, kry-stallisirt in farblosen, sechsseitigen Tafeln, ohneGeruch, von bitterem, scharfem Geschmacke, bei200° schmelzend, in Wasser unlöslich, in kochen-dem Alkohol leicht löslich. Es ist das brechen-erregende u. pnrgirende, in größerer Menge giftigwirkende Princip des ElateriumZ. Clören.

Elaterit (Elastisches Bergpech, Elastisches Erd-pech, Elastisches Federharz, Min.), bituminöse,weiche u. biegsame Substanz von schwärzlich-brauner Farbe, zerfließt beim Verbrennen inschwarze Tropfen; spec. Gewicht 0,» 1 , 2 ; er istfettglänzend und kantendnrchscheinend, hat einenstark bituminösen Geruch, ist fettig anznftihlen;seiner chemischen Zusammensetzung nach besteht erwesentlich aus Kohlenwasserstoff mit sehr wenigSauerstoff, kommt derb, eingesprengt n. als nieren-förmiger Überzug vor; findet sich auf Drusen-ränmen von Bleierzgängen der Odingrube bei

s Castleton (Derbyshire) in England, bei Newhavenin Connecticut, sowie bei Montrelais im Dep.der unteren Loire. Lehmann»

lltatsi-ium 11., 1) Pflanzengattung aus der Fam.Onourbitaeoas-chllabsrisas (XXI, 5), kletterndeKräuter mit herzförmigen, ungetheilten oder ge-lappten oder getheilten Blättern n. schlanken, zwei-spaltigen Ranken; männliche Blüthen in langenTrauben mit trichterförmiger Blumenkrone undlanger Staubblattsäule; weibliche Blüthen ein-zeln, mit schief-eiförmigem, 1-tzfächerigem Frucht-knoten; Frucht fleischig, elastisch aufspringend. Ar-ten im tropischen Amerika. L oarbllaZiususg I,.(Spritzgurke), einjährige, rankende, reichbelaubtePflanze mit grünen, 3 cm langen Früchten, dieberührt, elastisch aufschnellen u. die Samen nebstdem Safte von sich schleudern. 2 ) (Pharm.) Dergetrocknete Saft der Früchte von Nomoräioa Lla-tsrinin L., einer in Griechenland einheimischenPflanze; derselbe wird in der Medicin als Purgir-u. Brechmittel angewendet. Der Saft wird ent-weder in der Wärme eingedampft (L. nigruw),oder es wird durch freiwilliges Verdunsten an derLuft das E. daraus gewonnen (L. album). UnterL. album versteht man auch das ans dem Saftesich absetzende Sediment, welches reich an Elaterinist. Engter.»

Elaterometer (gr.), Werkzeug zur Messungder Spannung eingeschlossener Gase. Gegenwärtigsind die Namen Barometerprobe und Ma-nometer dafür mehr im Gebrauch, jener fürInstrumente zur Messung geringer Spannungen,dieser für höhere Spannungen, als der atmo-sphärische Luftdruck ist. Das E. ist eine nach Artder Barometerröhren gefertigte u. mit Quecksilberzum Theil gefüllte heberförmige Röhre; wird diesemit dem offenen Ende in die auf ihre Spannungzu untersuchende elastische Flüssigkeit gebracht, s«zeigt der Unterschied des Quecksilberstandes imkurzen u. langen Schenkel die Spannung desGases an, vorausgesetzt, daß über dem Queck-silber des anderen Schenkels sich ein luftleererRaum befindet. Ist aber hier ein bestimmtesQuantum Luft abgeschlossen, so ist zum Niveau-unterschied des Quecksilbers noch der nach demMariotteschen Gesetze vermehrte Druck der abge-sperrten Luft zu addiren, n. mündet der andereSchenkel in die freie Luft, so ist der atmosphärischeLuftdruck hinzuzufügeu. Vgl. Manometer. Meleler.»Elath, so v. w. Elana,llistinaoeae, Familie aus der Klasse der 8ari-kraAinas, kleine einjährige Uferpflauzen mit gegen-überstehenden Blättern, zuweilen mit gleichge-stalteten Nebenblättern; Blüthen klein, achsel-ständig; Kelch 25theilig, frei; 25 Blumen-blätter, mit den Kelchblättern abwechselnd, Staub-blätter von einfacher oder doppelter Zahl derBlumenblätter; Fruchtknoten 25sächerig, mitfreien Griffeln u. zahlreichen umgewendeten Eichen;Frucht eine Kapsel; Keimling ohne Eiweiß. Gatt-ungen: b-Iatino u. Lsrgia.

lllatino L. (Tännel), Pflanzengatt, ans derFam. der Natinaosas (s. d.; VIII, 4). Arten:§. alsinastrum 1-., init aufrechtem, nur am Grundeästigen Stengel, sitzenden quirlständigen Blätternu. vieräähligen Blüthen; zerstreut in kleinen Seen

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