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Eifciibalkcn.
lange von nur 6,5—7 NI passend erscheint. Eisen-bahnschienen eignen sich, n. zwar nebeneinandergelegt, zur Unterstützung von kleinen Wandöffnnn-ge» (etwa bis zu 3,5 in, Fig. 6 ), leichten Balken-decken (Fig. 7) n. dienen auch sehr häufig bis zu2„s in freiliegender Länge als Widerlager derKappengewölbe (Fig. 8 ). Eine Eisenbahnschiene,welche auf beiden Seiten frei ansliegt, vermag beieiner Höhe von 13 ein n. einer Länge von 1 ni,wenn die Last in der Mitte wirkt, etwa 4400 legu. falls die Last gleichmäßig über die Schiene ver-theil-t ist, ca. 8800 icx zu tragen. Eine doppelteEisenbahnschiene von 26 cm Höhe u. 1 m Längehält, wenn beide Enden lose aufliegen, einen gleich-mäßigen Druck von etwa 25,000 IcK ans. Träger,gebildet aus 2 übereinander genieteten Eisenbahn-schienen, erfordern znm besseren Anslager einengußeisernen Lagerstnhl (Fig. 9). Eine vorznneh-mende Verankerung der Eisenbahnschiene mit demManerwerke erfolgt am einfachsten in der Weise,daß am Ende des Schiencnstcges die Ankerschienca (Fig. 10) befestigt n. durch' die an ihrem Endeangebrachte Öse ein Splint b hindnrchgcstcckt wird.2) Gewalzte Träger. Für größere Belastungenund eine größere Länge als die der Eisenbahn-schienen bedient man sich der gewalzten Träger n.zwar zumeist in Gestalt des I-Eisens. DerleiTräger besitzen wegen ihrer größeren Höhe, diedas Maximum von 0,4 m erreicht, eine bedeutendgrößere Tragfähigkeit als die Eisenbahnschienen, u.läßt sich außerdem erwarten, daß sie dicht, homo-gen und ohne Fehler sind. Was die Maße einessolchen Trägers (Fig. 11 ) anbelangt, so ist hier-über folgendes zu bemerken: Die Breite des Flan-sches t' pflegt man bei kleineren Trägern — derHälfte, bei größeren höchstens A der Trägerhöheanzunehmen. Die Eisenstärke der Flanschen be-trägt ^^ der Flanschenbreite (im Maximum20, im Minimum 6 mm) und die des verticalcnSteges ebensoviel, od. etwas weniger. Die An-wendung solcher gewalzter Träger erscheint etwa biszu 6 m Spannweite rathsam. Für größere freieLängen hat man entweder 2 1»Eisen vernietet (Fig.12 ), oder den oberen n. unteren Flansch verstärktdurch angcnietete Lamellen (Fig. 13). Erstere Artist indessen, wie alle ähnlichen Trägercombinatio-neu nicht zweckmäßig, da zu viel Material in dieSchwerachse zn liegen kommt, und die Festigkeits-lehre lehrt, daß ein aus Bruchfestigkeit beanspruch-ter Träger bei gegebener Tragkraft um so wenigerMaterial erfordert, je weiter man dasselbe vonjener Achse entfernt. Die Verwendung der ge-walzten Träger ist eine den Eisenbahnschienen ähn-liche, doch auch eine begrenzte, denn man sollteschon ans pccnniären Gründen über 10—11 mfreie Länge keine Profileisen anordnen, ei) Blech-träger. Dieselben bestehen (Fig. 14) ans einervcrticalen Blechwand a, mit welcher durch Winkel-eisen b horizontale Flacheisen, die sog. Dechplattenod. Lamellen 0 verbunden sind. Lamellen undWinkeleisen bilden zusammen die sog. Gurte. DieBlechwand ist möglichst dünn zn halten. Für dieTragkraft ist hauptsächlich der Flächeninhalt desQuerschnittes der Gurte maßgebend. Man kanndiesen Flächeninhalt entweder durch breitere La-mellen (Fig. 16) od. durch mehrere schmale Lamellen
erreichen (Fig. 15). Indessen ist es nicht rath,sam, zu viel Bleche übereinander zn legen, damitdie Nieten nicht zn lang werden. Die Höhe einessolchen Trägers beträgt ca. ^^ der freienTrägerlänge. Für die Dicke der Bleche ist zunehmen: ck — 8 -i- 0 „g I mm (worin 1 in inzn nehmen) — für kleine Träger ca. 6—10 mw,für große etwa 10—13 mm; — das Winkeleise»(Fig. 17) im Mittel cki -- 1,4 -k; a 2,5 -st 4,5
die Nietdicke ä ^ 1 „ ck (indessen nie unter 1 ,,^und nie über 2,5 am gewählt), Neigung wn— 1 : 12 ; Entfernung der Nieten von Mitte zuMitte 6ä— 8 ä; Breite des ganzen Blechträgerszur Höhe wie ca. 1 : 2 . Die verticalc Blechwandist zusammengesetzt aus 3—5 m langen Blechen,die bis zn 1,5 m Breite im Handel Vorkommen.Die Blechenden stoßen stumpf aneinander n. wer-den die Stöße durch festgenietete Blechstreifen ausbeiden Seiten bedeckt. Zur Erzielung einer grö-ßeren Scitensteifigkeit für Träger, welche weiteÖffnungen überspannen, bringt man Anssteifungs-winkcleisen an (Fig. 18). Hierher gehören auch ldie sog. hohlen oder kastenförmigen Träger, kurzauch Äastenträger genannt. Dieselben unterscheide»sich von den einfachen Blechträgern nur dadurch,daß sie zwei verticalc Wände enthalten, die in be-stimmter Entfernung von einander ausgestellt sind t(Fig. 19 und 20 ). Da die Tragfähigkeit eines ^Blechträgers in erster Linie von seiner Höhe u. derGröße der Gurtengucrschnitte abhängt, ist erklärlich, daß der kastenförmige Träger dem einfachenBlechträger gegenüber keine wesentlichen Vorzüge !darbietet. Ist es nicht möglich, die inneren Will-keleisen a in Fig. 20 zn befestigen, so erscheint die .Verwendung zweier einfacher, stumpf zusammen- !stoßender Blechträgcr (Fig. 21 ) jedenfalls zweck-mäßiger, als die Anlage eines Kastenträgers. Einenicht unbedeutende Verstärkung erhalten die Kasten-träger durch eine zellenförmige Constrnction derDecke n. des Bodens. Derlei Träger fanden ins-besondere im Brückenbau und speciell in England ibei den sog. Tunnel- oder Röhrenbrncken eineausgedehnte Verwendung. Blechträger verwendet iman mit Vorthcil bis zu einer Spannweite von ^10—15 m. Darüber hinaus dürste cs nicht zweck-mäßig erscheinen, derlei Träger zn verwenden, da )durch die hicfür nöthig werdende größere Höhe ^der Blechwand eine Materialverschwendung eintritt. >Für größere Spannweiten bedient man sich der !4) Gitterträger. Die bereits früher (bei dengewalzten Trägern) erwähnte zweckmäßigste Träger-form besteht aus zwei getrennten stabförmigenTheilen, den sog. Gurten od. Gurtungen, welche ^von einander einen möglichst großen, indessen durch ^allerlei Nebenrücksichtcn beschränkten Abstand haben.
Da nun beide Gurte so miteinander zn verbindensind, daß sic als ein Ganzes wirken können, er-gibt sich die Anbringung eines Gitterwerkes zwi-schen denselben, n. nennt man den so erhaltenenTräger einen Gitterträger. Außer der geringerenMaterialmenge, die ein solcher Träger erfordert,besitzt er gegenüber einem Blechträgcr noch fol-gende Vonhcile: 1 ) Ein gefälligeres Aussehen, ^2) bietet ein solcher Träger, falls er dem Einflüße ,des Windes ausgesetzt ist, diesem eine geringere ,Angriffsfläche als der Blechträger, u. 3) eine leich-