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Elche.
perlen Abschnitten; Narben verbreitert; xFrüchteim ersten Jahre reifend; Schuppen des Bechersstumpf, aufrecht, dicht angedrückt. 1) Lj. psänn-onlata (Lj. Robur 7s., Stiel- oder Som-
mer-E.), mit meist länglich verkehrt eiförmigen,kahlen Blättern, deren Stiel nicht länger als diehalbe Breite des Blattgrundes u. mit lockeren ge-stielten weiblichen Scheinährcn. Bäume von 20bis 40 in Höhe, häufig mit 2—3 m dicken Stäm-men; diese E. kommt in ganz Europa bis zum55 ° nördl. Br. in sandigem, mit Dammerde undLehm vermischten Boden, mehr in Ebenen u. aufniederen Bergen als auf hohen Gebirgen vor, wosie höchstens bis 950 in Höhe über dem Meeregefunden wird; an den Ufern größerer deutscherFlüsse, z. B. der Elbe n. Donau bildet sie schöneWaldbestäude, häufig ist sie auch in anderen Wäl-dern einzeln eingesprengt. Die an Gerbsäurereichhaltige Rinde (als Llarbox lj. officinell) so-wol dieser als der folgenden u. auch einiger ande-ren Arten findet ausgedehnte Verwendung, nament-lich als Lohe in der Ledersabrikation. Auch diedurch Stiche von Insekten (6/nips) an den Blättern(Galläpfel) n. an den Näpfchen (Knoppern) ent-stehenden Auswüchse sind reich an Gerbsäure, je-doch werden dieselben Products von Lj. ircksetoria,den unsrigen vorgezogen. Das schwere, harte,zähe, in der Jugend weiße, im Alter braune Holzist sehr geschätzt; die Eicheln dienen zur Schweine-mast u. zur Bereitung von Branntwein, auch dasWild, Schafe u. Ochsen fressen sie gern; in Hnn«gersnoth werden sie wohl auch zu Eichelbrodbenutzt; in Norwegen dient dies zur gewöhnlichenNahrung u. bei Vermengung mit anderem Mehlist sein Genuß nicht nachtheilig; Eicheln werden,bes. geröstet, als Eichelkafse bereitet und ge-trunken u. sind wirksam gegen Skropheln, dienenauch als Chocoladensnrrogat. 2) sessiliüoraSrn. (Lj. Uoimr Lot/i, Trauben-, Stein-od. Win-ter-E.), mit verkehrt-eiförmigen, kurzhaarigenBlättern, deren Stiel länger als die halbe Breitedes Blattgrundes, und mit gedrängten, sitzendenweiblichen Schcinähren; Holz rostgelb, porös,brüchig n. nicht so zähe wie das der Sommer-E.Sie kommt bis 60 u. 62" nördl. Br. noch fort,dagegen im südlichsten Europa nicht mehr, liebtmehr die Berge n. wächst daselbst höher; Sand-boden mit Lehm ist ihr am zuträglichsten; derBaum wird weniger häufig cultivirt; Verwendungder Früchte wie bei voriger. 3) tz. pnbsseons 7-.(Weichhaarige E.), mit kurzgestielten, verkehrt ei-runden, buchtigen, im Frühling filzigen, späterunlerseits flaumigen, od. zuletzt kahlen Blättern;auf Hügeln n. waldigen Gebirgen, am Kaiscrstuhl,auf Kalkbergen in Oberbaden, von der südlichenSchweiz bis ins Littorale, in Unterösterreich, Mäh-ren, Böhmen u. SEuropa. 4) (j. 'lorrm Lose.,mit unterscits dicht granfilzigen, fiedcrtheiligenBlättern mit lineallanzettlichen, stumpfen Abschnit-ten u. kahlen, nur an der Spitze weichhaarigenFrüchten in einem graufilzigen Becherchen; fastdurch ganz Spanien verbreitet, besonders in Lennördl. u. östl. Provinzen. 8. ^.morivunus, Blätterwie bei vorigen; aber mit stachelspitzigen u. oft ge-zähnten Abschnitten; Früchte klein, rundlich, erstim zweiten Jahre reisend. 5) H. tiuetoriu Le»'-
krcrm, hoher Baum in NAmerika, mit linkerseitsblaßgrünen, weichhaarigen, länglich-verkehrt-eiför-migen, schwach ausgeschweiften, gezähnelten Blät-tern. Die Rinde ist das Quercitronholz undliefert einen gelben Farbstoff; sie soll die besteLohe geben. Bisweilen in Deutschland als Zier-baum angebaut, wie die folgenden, 6) Lj. rubraL., sehr schnellwüchsig, in 120—150 Jahren 20bis 25 m hoch, fast 1 m dick; Blätter verkehrteiförmig, kahl, seicht eingeschnitten, unterseits blaß-grün, im Herbste schön roth; stammt aus NAme-rika; nutzbar als Bauholz, zu Tischlerarbeiten,bes. aber als Brenn- n. Kohlholz; bisweilen inDeutschland als Waldbaum gepflanzt. 7) (j. pa-lustris 7)it Tior, mit kleineren, länglich verkehrteiförmigen; in den Aderachseln bärtigen, tief-fieder-spaltigen, im Herbst roth werdenden Blättern;Zierbanm aus NAmerika. 0. Olalliksrao TNickl.,Blätter lederartig, im Herbste oder Winter desersten Jahres abfallend, grob buchtig gezähnt mitspitzen Abschnitten; Blüthenhülle und Früchte wiebei L.., aber die Schuppenblätter des BecherchenSauf der Rückseite filzig. 8) Lj. lusitanios. 7-amk.(Lj. inksotoria <Mv.), 6—20 m hoher Baum od.Strauch im mittleren und südlichen Spanien, inPortugal und NAfrika, in Griechenland und derTürkei; liefert unter allen Arten die besten Knop-pern. O. Llsrris 7§»ck/., Blätter lederartig, imHerbste od. kommenden Frühling abfallend, ficder-spaltig od. gezähnt, mit spitzen Abschnitten; männ-liche Blüthenhülle mit 5 länglichen, kahlen Blätt-chen ; Früchte sitzend, mit sehr großem, aus ab-stehenden od. zurllckgebogenen, haarigen Blättchengebildeten Becherchen, erst im zweiten Herbste rei-fend. 9) Lj. Osrris 7l, (Österreichische od. Bur-gunder E., Zerr-E.), 10—16 m hoher Baummit dicker, schwärzlicher Rinde, verkehrt eirundenod. länglichen, buchtigen od. fiederspaltigen, flau-migen oder unterseits graufilzigen Blättern mitstachelspitzigen Lappen. Auf waldigen Gebirgenin der italienischen Schweiz, im südlichen Tirol,Untcrstciermark, Kraiu, Littorale, Unterösterreich,Italien, Spanien n. dem Orient; liefert die fran-zösischen Galläpfel. 10) (j. liispanios. Tiam., hoherBaum mit eiförmigen oder länglich-lanzettlichen,grob gesägt-gezähnten Blättern; im westl. Spanien.11) H. iLs^ilops 7-., mit steifen, schiefwinklig-zu-gespitzten, oft sehr langen Blättern u. sehr großen,bis 4 am langen Früchten in dick-schuppigen Becher-chen; in Griechenland n. der Türkei, liefert Gall-äpfel und Knoppern. 8. 8nl>sr 7§>E, Blätterimmergrün, lederartig; Nebenblätter häutig, ab-fallend; männliche Blüthenhülle ötheilig mit ge-wimperten, länglichen Abschnitten; Früchte im Inha-ber Blüthe reifend; Schuppenblättchen des Becherszahlreich, klein, in ein stumpfes, flaches u. krauti-ges Anhängsel verlängert. 12) Lj. 8ubsr 7i. (Kork-E.), 10—16, seltener 20—30 m hoher Baum mitbreiter und krummästiger Krone, langen, ruthen-förmigen Zweigen, mannigfach gestalteten, spitzigen,am Rande dornig gezähnten, dunkelgrün glänzen-den, unten weißgrauen Blättern; Rinde Lick,schwammig, aufgerissen, trennt sich von selbst vomBaume; Eicheln lang auf kurzen Stielen; sie wächstin den Gebirgen des südwestlichen und westlichenSpaniens, in Portugal, Italien, Sicilicn und