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Die Zahlen bestätigen eben nur die alte Erfahrung, daß die-jenigen Raum- und Zeitgrößcn, welche sich zur Einteilungunserer Bewußtseins-Empfindungen als geeignet erweisen, zuRaum- und Zeitgrößen auf manchen anderen Gebieten der Naturin keinem einfachen Verhältnisse stehen. Ueberigeus ist bei Be-trachtung der mitgetheilten Tabelle nicht zu vergessen, daß ihreAngaben nur Durchschnittsrcsultate darstcllen. Nach dem Er-gebniß der Wahrscheinlichkeitsrechnung legen nur etwa 37 pCt.der Moleküle den Mittlern Weg wirklich zurück. Etwa 19 pCt.machen einen größer» Weg, während 44 pCt. der Molekülebereits vor Durchmessung des mittler» Wegs in die Wirkungs-sphäre anderer Moleküle gerathen und hierdurch in ihrer Be-wegung abgelenkt werden. —
Der Ausflug in das Gebiet der Wahrscheinlichkeitsrechnungist beendet, der Triumphzug, welcher uns die Ergebnisse mathe-matischen Scharfsinns vorführte, geschlossen. Mit Stolz dürfenwir auf das Material, welches menschliches Wissen innerhalbweniger Jahrhunderte aus scheinbar so geringem Anfang schuf,zurückblicken. Nachdem die Wahrscheinlichkeitsrechnung durch dieBetrachtung der gewöhnlichen Glückspiele ihre Grundsätze ge-wonnen und hierdurch selbst das Triviale zum Gegenständewissenschaftlicher Forschung gemacht hatte, weiß sie diese Grund-sätze anzuwenden, um in der Statistik der menschlichen Gesell-schaft, in der Verfolgung der Beobachtungsfehler dem Individuum,in der dynamischen Theorie der Gase der Materie ihre Gesetzeabzulauschen. Die Auffassung, welche wir von den Naturgesetzenhegen, beginnt infolge der Aufschlüsse, welche die Wahrscheinlich-keitsrechnung über das Wesen der gasförmigen Körper verschaffte,eine andere zu werden. In dem Ergebniß der Vorstellungen,welche die heutige Physik über die Gase zu hegen — wir dürfensagen, gezwungen ist, erscheint zum ersten Male ein Natur-
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