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Ueber das Gold : nach Vorträgen, gehalten in Godesberg zum Besten einer höheren Knabenschule und in Bonn zum Besten des Gustav-Adolph-Vereins
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20 Dollars kaufte. Comstock setzte indeß sein ruheloses Wander-leben fort, nachdem er seinen Gangantheil für 6000 Dollarsverkauft.Heute so schreibt v. Richthofen im Jahre 1863 würden-20 Millionen Dollars den Antheil nicht aufwiegen."Die Ergebnisse des Comstock-Bergbaues stehen ohne Gleichenda, wie folgende Zahlen beweisen. Der Gang schüttete in dem16jährigen Betrieb 18601875 Edelmetall im Werth von840 Millionen Mark und zwar 336 Millionen Mark Gold und504 Millionen Mark Silber. Das Jahr 1876 ergab eine Aus-beute von 71 530 000 Mark Gold und 83 970 000 Mark Silber.Die Goldproduktion des einzigen Comstockgangs übertrifft umdas 13 fache die gesammte Produktion Oesterreich-Ungarns. Vonder Edelmetallproduktion der weiten gold- und silberreichenStaaten und Territorien westlich des Felsengebirges erzeugt jenereinzige Gang drei Siebentel. Der unglückselige Comstock mußte,wie wenige andere Sterbliche den Verrath des irdischen Glücksempfinden. Ahnungslos hatte er ungeheuere Schätze besessen und ausder Hand gegeben. Statt der verlorenen neue zu suchen, zog erruhelos umher nach Dakota nach Neu Mexico. Schwermut!;und Verzweiflung ergriff ihn. Er starb von eigener Hand,elend,schmutzig, unbetrauert, unbemerkt und fast uugekannt." (E. Süß.)

Der Comstockgaug setzt unter 39° 20' nördl. Breite, 5 Mei-len östlich des hohen Kammes der Sierra Nevada auf, dasStreichen ist N. gegen O.S. gegen W.; das Fallen ist 10bis 50° gegen Ost. Die Meereshöhe des Ausgehenden schwanktzwischen 1900 und 2100 Meter. Die bekannte Länge des Gan-ges beträgt 6700 Meter. Die gesammte Gangmächtigkeit, ein-begriffen die sich abzweigenden Blätter und Trümmer, schwanktzwischen 20 und 200 Meter. Der Gang, eine mit Erzschalenund -Zonen, mit rothen rnd weißen Quarzbildungen, mit Thon-massen sowie mit großen Schollen des Nebengesteins erfüllte un-

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