st!^>er Admiral der römischen Flotte, Casus Plinius Secundusder Aeltere (geb. 23 n. Chr.), welcher bei der großen Eruptiondes Vesuv im Jahre 79 n. Chr. durch die erstickenden Gase seinLeben verlor (25. Aug.), beginnt das 33. Buch seiner berühmtenblistoria naturnlis mit folgenden Worten: „O könnte man ausdem Leben durchaus das Gold verbannen, den „verruchten Gold-durst" — wie die hervorragendsten Schriftsteller sich ausdrückteu,— dieses Gold, welches von allen Guten geschmäht und ver-flucht wird, und entdeckt wurde zum Verderben des menschlichenLebens. Ein schändliches Verbrechen beging, wer zuerst einengoldenen Ring an seinen Finger steckte. Des zweiten Verbrechensmachte sich derjenige schuldig, welcher zuerst einen goldenen Denarprägte."
Ein anderer Admiral, der edle Christoph Columbus (ff 1506),dem es beschicken war, wie keinem anderen Sterblichen, dieAnschauungen und Kenntnisse, den geistigen und materiellenBesitz der Menschheit auszudehrrerr und zu bereichern, — derAdmiral Columbus urtheilte weniger hart über das Gold, denner schreibt: „Das Gold ist das Allervortrefflichste; Gold ist einSchatz; wer diesen besitzt, kann alles, was er auf dieser Weltwünscht, sich verschaffen und — so fügt der fromme Mann hinzu —Seelen dem Paradiese zuführen."
Was ist Wahrheit? dürfen wir fragen, wenn die Urtheileder ausgezeichnetsten und besten Menschen so verschiedenartiglauten. Wir erkennen sogleich, daß die Verwünschung des kenvt-nißreichen, welterfahrenen römischen Admirals ebenso weit von