der Werth der chinesischen Bevölkerung in Ccilifornien nicht er-kannt. „Man beeinträchtigt den Chinesen, wo es nur möglich ishman läßt ihn zn keinem Gewerbe zn, räumt ihm keine bürger-lichen Rechte ein, erlaubt ihm keinen Grundbesitz. Der Ameri-kaner mißhandelt und schlägt den Chinesen ungestraft auf denStraßen von San Francisco, beraubt ihn im Lande, mordet ihn,ohne daß man davon Kenntniß nimmt." — Die tiefen klacMumfassen jene pliocänen, mehrere hundert Fuß mächtigen Geröll-massen, welche vielfach von vulkanischen Lava- und Tuffdeckenüberlagert und durch steilwandige Schluchten zerschnitten undzertheilt sind. Steile Abfälle umgeben oft ringsum Liese Terrassen-und Tafelberge, deren Basis die kristallinischen Schiefer bilden.Die goldreiche Sandschicht, der clirt", findet sich vorzugs-weise im Liegenden der Geröllmassen auf oder nahe den Schie-fern. Von besonderer Bedeutung für das Vorkommen des Gol-des in diesen Ablagerungen ist ein altes Strombett, welches -jetzt von mächtigen Sedimenten erfüllt und bedeckt — etwa12 Meilen östlicher als die Flüsse Sacramento und S. Joaquinauf einer Strecke von 30 Meilen von Dowuieville und Eurekabis Columbia (10 Meilen östlich Stockton) zu verfolgen istDas Bett des alten Stromes wird durch die unebene Flücheder ausgerichteten Schiefer gebildet, welche vorzugsweise geeignetwar, das Gold festzuhalten. Erst seit der Mitte der 50er Jahrehat man begonnen, diese älteren goldführenden Ablagerungen ingrößerem Maßstabe zu bewältigen und auszubeuten. Die be-wundernswürdige Thatkraft der Amerikaner hat zu diesem ZweckeArbeiten ausgeführt, welche die oben nach Plinius geschildertenrömischen Werke in Spanien weit übertreffen. Es sind die so-genannten hydraulischen Arbeiten.
Schon wenige Jahre nach der Entdeckung des Goldes warder große Reichthum der leicht zu bearbeitenden seichten klaesrs,