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auch die verschiedenen Richtungen genau bezeichnet, welche zuverfolgen die Aufgabe der modernen Thiergeographie ist, wennanders sie sich aus dem erzählenden Kindheitsstadium her-aus auf gleiche Höhe mit den anderen Theilen der Zoologieemporschwingen und wie diese die entdeckten Thatsachen verstehenlernen will.
Ich will nun das gewonnene Resultat zum Schlußnoch in einige kurze Sähe zusammenfassen. Wir erkannten alserste Bedingung für eine wissenschaftliche Geographie der Thiereeine möglichst sorgfältige Herstellung aller fossilen Faunen, dadiese als Entwicklungsstadien des jetzigen Verbreitungszustandesaufzufassen sind. Diese Aufgabe übernimmt die Paläontologie,und jemehr sie sich daran gewöhnen wird, die geschichtliche Auf-fassung in ihre Untersuchungen hinein zu tragen, um so leichterwird es auch werden, die jetzigen Faunen auf die früheren zurück-zuführen. Aber um Täuschungen zu vermeiden, welche durcheine Verkennung der natürlichen Verwaudtschaftsverhältnisse derversteinerten Arten sehr leicht entstehen können, bedürfen wireines sicher erkannten natürlichen Systems der Zoologie. DiesesCapitel bildet den Inhalt des morphologischen Abschnittes derZoologie und es wird augenblicklich mit einem solchen Eifer undmit so gutem Erfolg daran gearbeitet, daß wir hoffen dürfen, innicht allzulanger Frist ein, wenn auch nicht ganz vollkommenes, sodoch genügendes System aufgestellt zu sehen, welches in seinenGrundzügen auch von der späteren Forschung als das Systemanerkannt werden wird. Um aber die Ursachen aufzudecken,welche die auf solche Weise klar erkannte Entwicklungsgeschichteder auf einander folgenden Faunen nothwendig bestimmten undkeine andere zuließen, ist es drittens nöthig, die Beziehungenaller jetzt lebenden Thiere zu ihrer Umgebung zu untersuchenund eine allgemeine vergleichende Physiologie aufzubauen; dennnur durch diese können wir wirklich in den Stand gesetzt werden,einen theoretischen Einblick in jene Vorgänge zu gewinnen, durch
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