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aber zu seinen Nachfolgern; denn diese bestreiten oft auf dasEntschiedenste, daß directe Einwirkungen der äußeren Umgebungden mindesten Einfluß üben könnten auf die Veränderlichkeit derArten oder sie beschränken ihn doch auf ein Minimum. Ge-leugnet wird dabei von ihnen nicht, daß z. B. Wärme oderKälte, die Quantität oder Qualität der Nahrung, Salzgehaltdes Wassers und sein Reichthum an Sauerstoff oder Kohlen-säure, die Schwere, der Aggregatzustand, kurz Alles, was irgend-wie mit Thieren in directe Berührung kommt, auch auf dieseeinen entschiedenen und mitunter recht weitgehenden Einfluß zuäußern vermag. Aber es soll sich derselbe zunächst oder über-haupt nur in einer Auswahl zwischen den verschiedenen, jenenEinflüssen ausgesetzten Thieren, äußern können; und wo eretwa in beschränkter Weise auch umgestaltend auf die Lebens-weise und die Organisation der Thiere zu wirken im Standesei, da sollte er doch nie so weit gehen können, daß dadurch dieUmbildung einer Art in die andere gewährleistet würde. Dennes gilt als ausgemacht, daß alle, durch die directe Einwirkungder äußeren Lebensumstände neu erzeugten Eigenschaften immerwieder verloren gehen, sobald die, die Veränderung bedingendenUmstände hinwegfallen. Eine z. B. durch Nahrungsmangel er-zeugte kleine Abart würde hiernach augenblicklich wieder großwerden müssen, sobald die bedingende Ursache, also der Mangelan zureichender Nahrung, aufgehoben wäre.
Nun ist es aber eine bisher nicht genügend gewürdigte Tat-sache, daß mit dem Kleinbleiben gewisser Individuen auch immermehr oder weniger starke Veränderungen einzelner ihrer OrganeHand in Hand gehen. So habe ich z. B. durch fast zweijährigeExperimente gefunden, daß unsere gewöhnliche Wasserassel (^.sel-lu8 ac^nutious) sehr klein bleibt, wenn man sie unter sonst gün-stigen Bedingungen in einem hermetisch verschlossenem Glase züch-tet; und es ist mir gelungen, ohne Oeffnen des Glases in fastzwei Jahren 4 oder 5 Generationen zu erzielen, von denen die
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