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schmit bei nahendem Kriege sich hören lasse; vgl. dazu Mehlis, Fahrtenfurch die Pfalz, S. 13—18.
17) lieber Zwingli's Lehre und Leben vgl. Mörikofer, UlrichZwingli nach den urkundlichen Quellen; außerdem vgl. Schlosser's Welt-geschichte IX. Bd. S. 509 —511, 520—530, Henne am Rhyn a. O.I. Bd. S. 123—130, 137—139,247—149. Schlosser bezeichnet LuthersAnsicht als „die unsinnige Lehre von der llbiquität" a. O. S. 529.Ohne Zweifel hat der Starrsinn Luther's dem Erstarken des klaren, re-sormatorischen Gedankens unendlich geschadet.
18) lieber den Bauernaufstand vgl. das eingehende Werk vonWilhelm Zimmermann, „Geschichte des großen Bauernkrieges"; er hatdie Quellen eingehend darin gewürdigt. Außerdem sind richtige Ideenüber seine Bedeutung in dessen Geschichte des deutschen Volkes, III. Bd.S. 191- 236; vgl. ferner Schlosser's Weltgeschichte IX. Bd. S. 490bis 499, Scherr, Geschichte deutscher Cultur und Sitte S. 271—274.Ohne Zweifel war der Bauernaufstand in seiner innerlichen Idee derBorläufer der französischen Revolution auf deutschem Boden!
19) So und ähnlich wüthet Luther in feiner Flugschrift: „widerdie mörderischen uvd räuberischen Rotten der Bauern". Scherr nenntdiese Schrift ein Pamphlet. Der Mann mußte eben auf zwei Achselntragen: er konnte die Fürsten nicht aufgeben, ohne feine Reformationzu gefährden.
20) lieber Ludwigs V. Vorgehen zu Gunsten der Bauern in derKurpfalz vgl. Hausier, Geschichte der rheinischen Pfalz, I. Bd. S. 537bis 538.
21) lieber das sonderbare Verhalten des Kurfürsten von der Pfalzwährend des Speyrer Reichstages vgl. Gelbert a. O. S. 194—196;Häusser bemerkt a. O. S. 542 er hätte nach lleberreichung der Prote-station die kaiserliche Majestät von gewaltsamen Schritten abgehalteu.Thatsächlich führte fein Nachfolger Friedrich II. unter Melanchthon'sAuspizien die Reformation seit 1545 in der Pfalz ein, ließ die Messedeutsch lesen, das Abendmahl unter beiderlei Gestalt austheilen und er-laubte den Priestern die Ehe. Der erste Gottesdienst nach protestanti-schem Ritus ward am 3. Januar 1516 zu Heidelberg abgehalten; vgl.Häusser a. O. S. 601.
22) Vgl. Hausrath, die oberrheinische Bevölkerung tu der Geschichte.S. 28—31.
23) lieber daS Widertäuferthum zu Münster vgl. Henne amRhyn a. O. I. Bd. S. 141—146.
XIV. 32g.
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