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Über die Thiere der Tiefsee
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Fische. Bei Fischen und anderen in offenem Wasser schwim-menden Thieren kann, wenn sie mit Grundnetzen gefangen werden,in Frage gestellt werden, ob sie in voller Tiefe gelebt haben. Manentnimmt Motive dafür aus Mißerfolg des Fangs in Zwischen-schichten, aus kosmopolitischer Verbreitung, aus geringer Schwimm-kraft und Modifikation in den Sinnesorganen. Für die von derChallenger bei Japan, in dessen Nähe einige Fische bis aus2800 F. kommen, gesammelten Arten giebt Günther^) die Fund-tiefe nicht. Man kann vermuthen, daß 2 Centrophorushaie,

s 1 Roche, 2 Sebastes, 2 Macrurus und 2 Coryphaenoides, von

welchen einer auch philippinisch, 1 Bathytrissa, I Atelopus,1 Halosaurus aus der Häringsfamilie, 1 Congromuraena, 2 Sy-naphobranchus, Aales von welchen I. ö«//^ör'r<s sich auch zwi-schen Cap und Kerguelen und im hohen nordpazifischen Meerefindet, und TVs^asrom« M-'vros/as 6-, dessen nächster Verwandterim Mittelmeer lebt, aus großen Tiefen stammen. Bei Capfr S. Vincent in Portugal fing man L'cvM/E-ror'c/es ss-'-'arrrs

Aows, eine Madeiraform der Makruridenfamilie in 600 F.

Besonders große Augen und Vorkommen mit Ceratias und Me-lanocetes, Lophioidfischen oder Meerteufeln mit schwachen, hüpfendbewegenden Flossen, stimmten für Leben auf dem Grund. Dazukamen A/o»'« Msc/r/s-'-'o-rs«, eine Madeira-Gadidform, und in1950 F. Mro-'r»»'«« at/a-r/rcMS Awros und A/a/os«tt-'r«s <0we-rrr/oLn«o»r, auch Madeiraformen, im Ganzen den der Rinne ent-sprechenden Zusammenhag portugiesischer Tieffauna mit Madeirabestätigend, aber auch den mit dem bei gleicher Breite um den halbenErdumfang getrennten Japan in kosmopolitischen oder repräsen-tirenden Arten. Für die Sterno.ptychiden, eine abweichende Fa-milie der Physostomen, Fische mit Luftgang an der Schwimm-blase, welche mit einer Art aus 2575 F. zwischen Bermudas undAzoren und im Ganzen in 5—6 Arten mit der Trawl kamen, so-Wohl Sternoptychus als Chauliodus bei Lissabon aus 100, an

l (WS)