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Karl von Linné : Gedächtnißrede bei der Feier in der Königlichen Akademie der Wissenschaften am 10. Januar 1878 in Stockholm gehalten von derem gegenwärtigen Präses
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Den 8. Februar 1757 schreibt Linus:Eure Excellenzvon böser Welt und unglaublicher Arbeit niedergedrückt zusehen, hat mich oft gegrämt; ich habe aber auch die Stärkstenverschwinden sehen, während die Schwächeren ausgehalten haben".

Ich bin jetzt damit beschäftigt, meine Sarcinas zu sam-meln, damit ich bereit sei, wenn es gilt; ich zeichne Alles auf,ms Gott meinen Augen hier in der Welt hat sehen lassen,damit ich davon in dem Buche berichten kann, welches zum10. Mal vor der ganzen Welt Eurer Excellenz mein unge-heucheltes Glaubensbekenntniß darlegen wird". Im Sommerhatte sich Tessin nach Akerö auf das Land zurückgezogen.Linns war dann dort eingeladen und schreibt im Juni 1757:

Ich habe Euer Excellenz zu dem glücklichen Landleben zu gra-tiilireu, welches einen erschöpften Körper erfrischt und ein ent-kräftetes Gemüth erquickt. Jedes Mal, wenn Eure Excellenzauf's Land gekommen sind, habe ich Eure Excellenz von neuemsich erholen sehen, wie ein Lorbeer im Sommer von seinemschwülen Wiuterhause in-die frische Luft versetzt. Gott gebe,daß Eure Excellenz Ihren Gedanken ein wenig Ruhe gönnen

wollten, daß solche nicht, immer gespannt, zuletzt brechen".-

Verdoppelt wird meine Sehnsucht nach der Zeit, da ich dasGlück haben werde, Eure Excellenz frei von Kummer auf dem -schönen Akerö, wie in einem irdischen Paradiese zu sehen".

-Im nächsten Monat Juli, da ich aus dem akademischen

Joche befreit werde, wird, wenn Gott mir Leben und Gesundheitbewahrt, dies Glück mein erster und größter Wunsch sein. Wennich dann den Kammerherrn De Geer und dessen Frau mit-bringen kann, worum ich mich bemühen werde, wäre es gut.

(Es war der berühmte Entomolog De Geer, welchen Liunäals Reisegesellschafter zu erhalten hoffte.) Wenn nicht, so ver-

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