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Karl von Linné : Gedächtnißrede bei der Feier in der Königlichen Akademie der Wissenschaften am 10. Januar 1878 in Stockholm gehalten von derem gegenwärtigen Präses
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mch daß ich ihnen ein solches erwünschtes Vergnügen, wie siesich es merken lassen, hätte verschaffen können".

So viel wie früher alle meine Gedanken auf Nistorinmmturalsm richten zu können, daran verhindert mich freilichkiAxis Möäioa, für welche der gnädige Herr Graf mir Em-pfehlungen gegeben hat; doch habe ich einen Traktat beendet, umihn diesen Sommer in Holland drucken zu lassen und einenzweiten, welcher bald in Stockholm fertig gedruckt sein wird, derden Namen meines großen Maecens noch preisen wird, wennwir verstummen." (Es war die zweite Auflage vonLMsmanatnrns".)-

Alle treuen Schweden preisen den Hochwohlgeborenen HerrnGrafen; und ich muß es doch am meisten. Der Herr Grafnahm mich, porsAvinum irr pati-ia, ohne Empfehlung vonGönnern, ohne mein eigenes Verdienst auf; setzte mich an seineneignen Tisch zwischen die Vornehmsten im Reiche; gab mirWohnung in seinem eigenen Palais; empfahl mich bei denHöchsten im Lande, verschaffte mir jährliches Gehalt und eineEhrenstelle, damit ich im Krankenhause die Kraft der Heilmittelprüfen und sie für die Auserwählten beschreiben könne. Ichhabe also unverkennbar Gott und dem Grafen Tessin all meinGlück zu verdanken."

Man sieht, es ist viel von der hochgestimmten Artigkeit,die in dem damaligen Briefstile üblich war; was aber ebensoungewöhnlich damals wie jetzt erscheint, das ist in allen folgendenBriefen zu sehen, nämlich wie Linus mit derselben Anhäng-lichkeit, mit derselben Dankbarkeit demselbem Manne, nachdemdieser gefallen und vergessen ist, wie zur Zeit, da er auf derehe seines Glückes stand, ergeben bleibt und wie Linnö dannebenso freimüthig seine Verbindlichkeit ausspricht; es kann dem

(M)