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danken haben — kräftige Naturen erzogen, welche sich der höherenBildung widmeten; diese kehrten sich aber natürlich am meistender Laufbahn zu, welche die Kirche ihnen anbot. Kein Wunder»Iso, daß bei Linnaeus, welcher sich nach seiner Rückkehr wieein unbekannter Fremdling vorkam, der im fremden Lande denfreigebigen Schutz, worunter er zuerst seine Kräfte geprüft, hochzu schätzen gelernt hatte, die Ueberzeugnng tief wurzelte, daß,me er es einmal ausdrückte: „ohne Maecene die Wissenschaftenebenso wenig gekeimt haben, wie Samenkörner ohne Sonne".Es war der geistreiche K. G. Tessin, der sein eigentlicherMaecen wurde, lieber diesen ungewöhnlichen Mann mag übrigensdas Urthei! wie es auch sei anssatlen, — mag es immerhin sein,daß Linnaeus ihm eigentlich eine glänzende Zierde mehr inder Pracht, womit er sich zu umgeben liebte, war — das großeVerdienst hat er jedenfalls für Schweden, dessen größten Namengerettet zu haben.
Das Archiv auf Eriksberg, welches dem Ober-KammerherrnFreiherr C. I. Bonde gehört, verwahrt eine Sammlung vonMBriefen von Linnö an Tessin, welche nebst manchem Zuge,der lebhaft die Sitten und die Stimmung jener Zeit bezeichnet,die innerliche Ergebenheit Linus's für Tessin in das schönsteAcht stellt. Da die Benutzung dieser Briefe mir gefälligst ge-stattet worden ist, so kann ich nicht unterlassen einige wenn»uch kurze Auszüge aus denselben mitzutheilen, besonders da ihrÄhalt bisher nur höchst Wenigen bekannt geworden ist. DieseBriefe berühren theils Gärtnerkunst, theils seltsame Naturgegen-stände, theils die Wirksamkeit Linnö's als Lehrer und For-scher. Man sieht ihn, wie er eine Geldbewilligung für eineReise nach dem Cap seinem Schüler Köhler zu verschaffen sucht.Er erzählt den Fortgang seiner Arbeiten, darunter einer, die nie
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