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bild, auf der andern folgende Inschrift enthielt: „Oarolo(Austnvo Nessln st Irumortnlitnti sllitzüsm OaroliDlnnnsi, 61. Illrsdlnck, ^.nä. Höplrsn, lil. kalnrstisrnLst 0. Unrlsmnn Oio. NO60I-VI". — Diese Auszeichnungwar für Linnaeus um so werthvoller, da sie der Nachweltzeigte, wie groß seine Verpflichtung gegen den Grafen KarlGustav Tessin war, welcher seit Linnaeus' Rückkehr nachdem Vaterlande sich als dessen Gönner erwiesen hatte. GrafTessin ließ 1758 eine Medaille zu Ehren des Linnö prägen.Auf der einen Seite war das Bildniß des Linns, auf derandern waren die drei Reiche der Natur dargestellt; über ihnendie Sonne und mit der Umschrift „Illnstrnt". Auch auf desGrafen Tessin Anregung beehrte König Adolph Fredrikden Linnaeus 1747 mit dem Titel eines Arkiaters. Im Jahre1753 wurde Linnaeus Ritter des (kurz zuvor gestifteten)Nordstern-Ordens mit dem Wahlspruche: „Uniunm sxtsnclereInotis". Er war der Erste von den schwedischen Gelehrten,der diese Auszeichnung erhielt. Im Jahre 1757 ward er inden Adelsstand erhoben und nannte sich von Linns. So-wohl König Adolf Fredrik wie die geistreiche Königin LuiseUlrike erwiesen Linns alle königlichen Gnaden. Die Ge-schichte weiß zu erzählen, mit welcher königlichen Gnade undAnerkennung König Gustav III. Linns und sein Andenkenbeehrte.
Es war setzt das Zeitalter der Maecene. Wie gering, wiehoffnungslos die Stellung des wissenschaftlichen Mannes währendder rauhen Zeiten der langen verarmenden Kriege gewesen sei»mußte, ist leicht einzusehen. Wohl wurden besonders in dengeistlichen Familien — welchen im ganzen protestantischen Europadie Wissenschaften so viele ihrer vornehmsten Männer zu ver-
(ssv)