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Karl von Linné : Gedächtnißrede bei der Feier in der Königlichen Akademie der Wissenschaften am 10. Januar 1878 in Stockholm gehalten von derem gegenwärtigen Präses
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30sten Lebensjahre an dieser Krankheit starben. Auch dieses isterst nahe 100 Jahre später allgemein anerkannt.

Schon 1742 findet sich in den Verhandlungen der Akademieder Wissenschaften ein von Linnaeus mitgetheilter Fall vonAphasi, wo der Kranke während eines halben JahresalleSubstantiv« vergessen hatte, so daß er sich nicht eines einzigenNamens, ja, sogar sich nicht der Namen seiner Kinder, seinerFrau oder seines eigenen, noch weniger dessen von JemandAnderm erinnern konnte. Wenn man ihn bat nachzusagen, ant-wortete er:Kann nicht". Wenn er Jemand von seinen Amts-genossen nennen wollte, zeigte er auf den Vorlesungskatalog, wodessen Name stand."

Unter den medicinischenWissenschaften bearbeitete Linnaeuseigentlich die Pharmakodynamik, oder wie ältere Aerzte sie nannten, !»Nutsria maäiou", und dies ganz natürlich des nahen Zusammen-hanges wegen, in welchem die Botanik und die Pharmakognosiezu einander stehen. DieNuvsriu msciian" des Linnaeuswurde von den Zeitgenossen hoch gepriesen und wurde während jeiner langen Reihe von Jahren ein Vorbild für die Schrift- ssteller über diesen Gegenstand. Er schreibt in Bezug hierauf s .an seinen Freund Abraham Bäck 1739:Ich hatte heute einen l fBrief von Gronovius und van Royen und habe von ihnen !mehr Schmeicheleien über meine Nulsriu msäiou erhalten, als : iich jemals von der ganzen Welt zu erlangen gehofft hatte", j -Haller nennt diese ArbeitOommoäissiinum, xruslsotiombus f jvoinpsnclium intsr optirnu nuotorisO

Ohne auf weitere Mittheilungen über diese für ihre Zeit 1merkwürdige Arbeit einzugehen, sei es mir doch gestattet zu er- Iwähnen, wie Linnaeus, da die Aerzte auf ihren Recepten eine -

Menge verschiedener Mittel zusammenmischten eine Gewöhn- ^lese)