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math und die Sehnsucht, seine Braut wiederzusehen, beeilten seineRückreise. Er kam im September 1738 nach Schweden zurüäund nach einem kurzen Besuche bei seinen Eltern in Stenbrohult,reiste er nach Falun, wo jetzt die Verlobung mit seiner Auser-wählten gefeiert wurde; dann begab er sich nach Stockholm, unisein Glück zu versuchen. Er dachte sich hier jetzt als Arzt seinen ^Unterhalt zu erwerben; da er aber Allen unbekannt war -schreibt er selbst — wagte Niemand, sein theures Leben seine»Händen anzuvertrauen, ja, sogar nicht einmal seinen Hund, sodaß er anfing an seinem Fortkommen im Lande zu zweifeln.Gewohnt im Auslände als krinosps botnnieornm gefeiertzu werden, war er hier zu Hause — nach seinem eigenen AnS- sdrucke — „wie ein Klymenos, von der Unterwelt gekommen, ^so daß, wenn Linnaeus jetzt nicht verliebt gewesen, er un- sfehlbar wieder fortgereist und Schweden verlassen haben würde."
Bald leuchtete aber der Stern der Hoffnung wieder auf jund nach einigen gelungenen Euren gewann Linnaeus 1738das Vertrauen von mehreren Kranken, wurde mit dem gelehrtenKapitän Martin Triewald bekannt und durch ihn mit dmBaron Andreas von Höpken, später Reichsrath und Gras,und mit dem Kommerzienrats) Jonas Al ström er. Im Verein ^mit diesen Männern stiftete Linnaeus jetzt die König!. Aka-demie der Wissenschaften in Stockholm, deren erste Zusammen-kunft den 2. Juni 1739 gehalten wurde, wo Linnaeus durchdas Loos deren erster Präses ward. Es war beim Niederleg!»dieser Wortführerschaft, daß Linnaeus die geistreiche Rede„lieber Merkwürdigkeiten bei den Insekten" hielt, welche dieZuhörer entzückte und allgemeine Bewunderung gewann. Durchden Landmarschall, Graf C. G. Tessin, welcher schon lauge
durch ausländische Journale und eine ausgedehnte auswärtige
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