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lind Bekannten in Leyden Abschied nehmen — welcher Abschieds-besuch seine Rückreise verzögern ließ. Als nämlich Professorvan Royen hörte, daß Linnaeus reisen wollte, bot er ihm allemöglichen Vortheile, wenn er nur bleiben uns ihm behülflichsein wollte den Akademischen Garten zu ordnen und „ihm seinetHäirEnts, botauion demonstriren wollte". Linnaeus welchereinsah, daß seine Principien hierdurch bei einer glänzenden Aka-demie eingeführt werden würden, entschloß sich zu verweilen undentschuldigte sich bei Clifford damit, daß er „dieses aus keinemandern Grund thue, als um sich und seinen würdigen Cliffordzu ehren."
Im Mai des Jahres 1738 verließ Linnaeus Holland undreiste nach Paris. Von van Royen hatte er einen schmeichel-haften Empfehlungsbrief an Jussien, den älteren, Professorder Botanik in Paris. Dieser Brief und das Gerücht vonLinnaeus' Genie und Kenntnissen, welches ihm nach Parisverausgegangen war, veranlaßteu, daß Linnaeus irr die glän-zendsten Gesellschaften von gelehrten Männern eingesührt wurde.Die beiden Brüder Jussien erwiesen ihm jede mögliche Auf-merksamkeit und er konnte hier die großen Herbarien von Tour -liefert, Vaillant und anderen durchforschen. Der jüngere,Bernhard de Jussien führte ihn nach Fontainebleau undanderen Stellen, um ihm die schönsten Gewächse, die sich in derUmgebung von Paris fanden, zu zeigen. Bei einem Besuch inder Akademie der Wissenschaften wurde Linnaeus am Schluffedn Zusammenkunft durch die Nachricht, daß er zum correspon-direnden Mitglieds der Akademie gewählt worden war, über-rascht. Auch hier in Paris wurden ihm große Vortheile auge-doten, wenn er bleiben und Franzose werden wollte, aber „höhere^igung zog ihn nach seinem Vaterlaude". Die Liebe zur Hei-
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