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bewahren wollte, wurde er von dem Domprobste O. Celsius,dem älteren, angeredet, welcher während der Unterhaltung mitdem jungen unbekannten Manne in Verwunderung über seineKenntnisse in der Botanik und über seine genaue Darstellungvon dem Inhalte des Gartens gerieth. Nachdem Celsius denLinnaeus näher kennen gelernt, und nachdem er seine dürftigenVerhältnisse erfahren hatte, ließ er ihn zu sich kommen, um inseinem Hause zu wohnen und an seinem Tische zu essen, auchgab er ihm freien Zutritt zu seiner vorzüglichen botanischenBibliothek. Celsius empfand täglich mehr und mehr Gefallenan Linnaeus und dieser begann jetzt durch private Collegienin die Lage zu kommen, sich „Schuhe nnd andere Kleidungs-stücke" zu verschaffen. Linnaeus schrieb jetzt in Folge derDisputation von Wallin: „äs nuptiis urliornm" einigeBogen über den rechten Zusammenhang mit „ssxn xlantarnm",welche Schrift dem O. Celsius überliefert wurde, der dasManuskript zum Professor der Medicin und Botanik, OlofRudbeck dem jüngeren, sandte. Rudbeck wurde jetzt dem Liu-naeus ein Gönner, nahm ihn zum Informator für seine Söhneund gab ihm freien Zutritt zu seiner Bibliothek. — Als derbejahrte Olof Rudbeck 1730 von der Verpflichtung, allgemeineVorlesungen zu halten, unter Bedingung sich einen Vikarius zuverschaffen, befreit wurde und da der Adjunkt Preutz, der zuersthierzu ausersehen wurde, bei der Prüfung von Rudbeck aber„nicht das gehörige Maß zeigte", so wurde Linnaeus gerufen,von der Facultät examinirt und mit Aprobation angenommen,obgleich Professor Rogberg es für gewagt hielt „einen nochnicht dreijährigen Studenten zum Docent zu machen und nochmehr ihm öffentliche Vorlesungen aufzutragen." Von diesem
Tage an schien die Sonne des Glückes dem Linnaeus zu
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