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Karl von Linné : Gedächtnißrede bei der Feier in der Königlichen Akademie der Wissenschaften am 10. Januar 1878 in Stockholm gehalten von derem gegenwärtigen Präses
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Mutter aufmerksam gemacht worden war, daß Licht die ganzeNacht in Linnaeus' Zimmer brannte und man fürchtete, daßer beim Licht eingeschlafen wäre, so überraschte Stobaeus ihneine Nacht und fand ihn mit Studien beschäftigt und von einerMenge Bücher umgeben, die derselbe einem deutschen Medicin-Studirenden, der auch in Stobaeus' Hause wohnte und derfreien Zutritt zu seiner Bibliothek besaß, entliehen hatte. Amfolgenden Tage gab Stobaeus auch dem Linnaeus freienZutritt zu seiner Bibliothek, und beschützte ihn ferner auf's Besteließ sich von ihm sogar in der eignen Praxis helfen und ver-sprach, denselben, wenn er so fortfahre wie er angefangen habe,zu seinem Erben einzusetzen. Dessen ungeachtet ging der jungeLinnaeus, nach einem Besuch während des Sommers in derHeimath, im Herbste 1728 nach Upsala, woman Medicin undBotanik unter den Professoren Rogberg und Rudbeck besterstudiren könne, und wo außer einer stattlichen Bibliothek ein be-sonderer botanischer Garten und viele Lttpsuckia. rsZia, et inaZ-uutum sich fänden, wodurch ein armer Jüngling vorwärts kommenkönnte." Linnaeus setzte hier seine Lieblingsstudien eifrig forthatte aber mit großer Armuth zu kämpfen und litt oft Mangelam Nothwendigsten. Er wünschte sich jetzt zurück zu seinemGönner Stobaeus in Lund und bereute tief, daß er ungehorsamvon ihm sortgegangen war. Er war nach Verlauf eines Jahre?durch dies Mißgeschick gezwungen, sich dazu zu entschließen, aufdie Aufforderung des Vaters zu Hause zu kommen, um in de»geistlichen Stand einzntreten zu versuchen. Vor der Abreise ginger daun eines Tages, um von dem Akademie-Garten, diesemseinem irdischen Paradiese, Abschied zu nehmen. Gerade imBegriffe, eine seltene eben aufgesprossene Blume abzuschneide»,die er als eine liebe Erinnerung in seiner Kräutersammlung ans