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erst durch mühsame Sprengarbeiten geöffnet werden, und da sieoft an recht unwegsamen Stellen Vorkommen, so sind die Arbeiterhäufig gezwungen, sich an Seilen herabzulassen und so mitLebensgefahr ihre schwierige Arbeit zn verrichten.
Auf Madagaskar werden große Blöcke des reinsten Krystall-quarzes in großer Zahl gesunden, so daß man sie dazu benutzthat, Normalmetermaße deraus zu arbeiten. Zuweilen kommt esvor, daß ein Sprung im Krystallquarz gerade so günstig liegt,daß das durchfallende Licht die Jnterferenzsarben zeigt und da-durch lebhafte Regenbogenfarben entstehen. Man nennt solcheSteine Regenbogenquarz und verarbeitet sie zu hübschenBijouterien.
2. Die zweite Varietät des krystallisirten Quarzes ist derRauch quarz, gewöhnlich Rauchtopas genannt, von mehr oderweniger intensiver Rauchfarbe, die bis zum tiefen Schwarz gehenkann, so daß die Steine ihre Durchsichtigkeit einbüßen. Derfärbende Stoff scheint eine flüchtige organische Substanz zusein, und die Farbe verändert sich bei vorsichtigem Glühen.Auch diese Varietät wird zu allerlei Bijouterien, Petschaften,Schalen und Schmucksachen verarbeitet.
3. Der Topasquarz, gewöhnlich böhmischer Topas, auchCitrin genannt, ist durchsichtig, weingelb, oft mit schönem Gold-schimmer, und wird vielfach zu Schmucksachen verarbeitet, diejenen aus dem edlen Topas sehr ähnlich sehen. Am häufigstenwird er aus Brasilien eingeführt, doch kommen auch in Böhmen undSchlesien schöne Topasquarze vor. Von dem eigentlichen Topasunterscheidet er sich durch geringere Härte und geringeres Gewichtauch hat der edle Topas mehr Feuer und schöneren Glanz.
4. Der Hyazinthquarz, auch spanischer Topas oderHyazinth von Kompostella genannt, wird in Spanien gefundenund hat die schöne Madeirafarbe des edlen Hyazinth. Er eignetsich vorzüglich zu Siegelsteinen nnd Schmucksachen, die oft
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