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Die alphabetischen Eiieykíopiidien.
gemeines Handwörterbuch der philosophischen Wissenschaften“ (4 Bde.,Leipzig 1827—28; Bd. 5, 1829—34; 2, And., 1832—34, 8.); J. F. Pierer,„Anatomisch-physiologisches Realwörterbuch“ (8 Bde., Altenburg 181 G —29, 8.);,T. Weiske, „Rechtslexikon für Juristen aller deutschen Staaten“ (15 Bde.,Leipzig 1838 — 61, 8.); J. J. Prechtl, „Technologische Encyklopädie oderalphabetisches Handbuch der Technologie, der technischen Chemie und desMaschinenwesens“ (20 Bde., Stuttgart 1830 — 55, 8.; Supplementband 1 — 5,ebend. 1857—69, 8.); A. Pauly, „Realencyklopädie des classischcn Altertlmmsin alphabetischer Ordnung“ (6 Bde., Stuttgart 1839—52, 8.; 2. Bearbeitung,Bd. 1 in 2 Thln., ebend. 1864—66, 8.); K. A. Schmid, „Encyklopädie desgesummten Erzieliungs- und Unterrichtswesens“ (Bd. 1—9, Gotha 1857 — 71, 8.);J. J. Herzog, „Realencyklopädie für protestantische Theologie und Kirche“(18 Bde., Gotha 1853—63; Supplemente, 2 Bde., und Register, 1 Bd., ebend.1863 — 68, 8.) u. s. w. Die Franzosen und Engländer haben nur wenigWerke dieser Art aufzuweisen, die sich diesen deutschen ebenbürtig zur Seitestellen Hessen. Erstere besitzen mehre geschätzte naturwissenschaftliche undmedicinisehe Encyklopädien, wie das „Dictionnaire des sciences naturelles“(herausgegeben von Cuvier, 60 Bde. Text und 1 Bd. Kupfer, Paris undStrassburg 1816—30, 8.), das „Dictionnaire des sciences médicales“ (redigirtvon Chaumeton und Mérat, Paris, Panckoucke, 1812—22, 60 Bde., 8.; Aus-zug daraus, 15 Bde., 1821—26) und das „Dictionnaire de médecine“ (30 Bde.,Paris 1832—45, 8.), Viollet le Duc, „Dictionnaire raisonné de l’architecturefrançaise“ (10 Bde., Paris 1854—69); sonst sind hervorzuheben: „Diction-naire des sciences philosophiques“ (herausgegeben von Franck, 5 Bde.,Paris 1848 fg., 8.) u. s. w. Die zunächst für Geistliche bestimmte „Ency-clopédie théologique“ des Abbé Migne zerfällt in 98 besondere Wörterbücherund erschien 1845'—70 in 171 Bänden zu Montrouge bei Paris. Von eng-lischen Werken dieser Art, welche übrigens meist einen mehr oder minderpopulären Charakter zeigen, dürfte etwa nur A. Ure’s „Dictionary of arts,manufactures and mines“ (3 Bde., London 1860) zu nennen sein.
Als Beispiele für die zweite Gruppe von alphabetischen Specialeucyklo-pädien heben wir hervor: „Medicinisch-cliirurgisclie Encyklopädie für praktischeAerzte“ (herausgegeben von H. Prosch und H. Ploss, 3 Bde., Leipzig1854—56; Supplementband von II. Ploss, 1863, 8.); Behlen, „Real- undVerballexikon der Forst- und Jagdkunde“ (6 Bde., Frankfurt a. M. 1840—43;Supplement 1846, 8.); L. F. Dietrich, „Encyklopädie der gesammtenniedern und hohem Gartenkunst“ (2 Bde., Leipzig 1859—60, 8.); K. und F.Noback, „Allgemeine Encyklopädie für Kautieute, Fabrikanten und Gewerb-treibende oder vollständiges Wörterbuch über das Gesammtgebiet des Handelsund der Industrie“ (12. Aufl., Leipzig 1859, 4.); W. Lobe, „Encyklopädieder gesammten Landwirthschaft, der Staats-, Haus- und Forstwirthschaft undder in die Landwirthschaft einschlagenden technischen Gewerbe und Hülls-wissenschaften“ (5 Bde., Leipzig 1850—52; Supplementband 1859, 8.);0. Mothes, „Illustrirtes Baulexikon“ (3 Bde., Leipzig 1863 — 67, 8.),V. Holtzendorff, „Encyklopädie der Rechtswissenschaft“ (Bd. 1 u. 2, Leipzig1870 — 71) und zahlreiche andere Unternehmungen dieser Art. In neuererZeit haben verschiedene umfassendere Darstellungen eines Gegenstandes denTitel „Encyklopädie“ erhalten, ohne mit einer solchen etwas anderes gemeinzu haben als das alphabetische Arrangement des Stoffs, wie z. B. bei 0. L. B.Wolff, „Encyklopädie der deutschen Nationalliteratur“ (8 Bde., Leipzig1846—47, 4.); W. Hoffmann, „Encyklopädie der Erd-, Völker- und Staaten-kunde“ (Leipzig 1854—69) u. s. w.