Dio alphabetischen Eiicjklopädien.
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,Imperial Encyclopaedia“ (herausgegeben von W. M. Johnson und T.Exley, -1 vols., London 1809 —14, 4.); „Paidología“ (herausgegeben vonJ. M. Good, 0. Gregory u. a., 12 vols., London 1813, 8.); „ModernEncyclopaedia or dictionary of arts, sciences and literature“ (herausgegebenvon Harrow, 11 vols., London 1822, 4.) u. a. m. Der bedeutendstewissenschaftliche Werth unter den genannten englischen Encyklopädien mussder „Encyclopaedia Mritannica“, der „Edinburgh Encyclopaedia“, der „Ency-clopaedia Metropolitana“ und der schon früher erwähnten „Cyclopaedia“ vonRees zugesprochen werden, llesonders auf dem Gebiete der Naturwissen-schaften und der technischen Disciplinen enthalten sie viele wcrthvollo Artikelaus der Feder der berühmtesten englischen Gelehrten.
In Deutschland sind aus neuerer Zeit nur zwei grosse wissenschaftlicheUniversalcncyklopädien zu nennen. Die erste ist die „ Deutsche Encyklopädieoder allgemeines Realwörterbuch aller Künste und Wissenschaften von einerGesellschaft Gelehrter“ (Md. 1—23, Frankfurt a. M., Varrentrapp u. Weimer,1778 —1804, 4., à 6 Thlr.; Kupfer dazu, Md. 1, ebend. 1808,
Fol.), die anfänglich von II. M. G. Köster, vom 18. Mande an vonJ. F. Roos lierausgegeben ward, aber unvollendet blich. Sic reicht nur bisSchluss des Muchstaben K. Von wissenschaftlich bedeutend hohem Wertlicals diese und überhaupt alle übrigen Encyklopädicn ist die von dem Much-händler Karl Friedrich Enoch Richter, dem damaligen Inhaber der FirmaJohann Friedrich Glcditsch in Leipzig, und den Professoren J. S. Erschund J. G. Gruber in Halle im Jahre 1818 begründete „Allgemeine Ency-klopädic der Wissenschaften und Künste“, die seit 1831 in den Verlag derFirma F. A. Mrockhaus übergegangcu ist und von welcher bis 1872 im ganzen147 Mde. (1. Sect. Md. 1—91; 2. Sect. Md. 1—31; 3. Sect. Md. 1 — 25, 4.)erschienen sind. Ein „Probeheft“ war schon 1817 erschienen.
Weit in das vorige Jahrhundert hinein reicht noch die von Kriinitzbegonnene, dann von F. J. Flörko, hierauf von II. G. Flörke, zuletzt vonKortli und G. O. Hoffmann fortgesetzte „Oekonomisch-tcchnologische En-cyklopädic“ (242 Ilde., Merlin 1773—1858, 8.), die sich ursprünglich aufOekonomio und Technologie beschränkte, aber ziemlich zu einer allgemeinenEncyklopädie geworden ist. Elin „Auszug“ aus dem grossem Werke, vonSchütze, Grossmann und Flörke (Md. 1—30, Merlin 1785—1812, 8.) wurdenicht fortgeführt.
Ausser der „Allgemeinen Encyklopädie“ von Ersch und Gruber ist imLaufe des 19. Jahrhunderts in Deutschland keine grössere wissenschaftlicheUniversalcncyklopädie unternommen worden. Dagegen hat sich die Zahl derwissenschaftlichen Specialcncyklopädien, welche ihren Stoff alpha-betisch anordnen, in neuerer Zeit sehr vermehrt. Wol keine Nation hat derenso viele und so werthvollc aufzuweisen als die deutsche. Es lassen sich zweiGruppen unterscheiden. Die eine sucht ihr wissenschaftliches Gebiet zu er-schöpfen und ist daher nur für Männer von Fach, für eigentliche Gelehrtebestimmt; die andere hat gewisse Merufsklasscn im Auge, für welche sie dieoft in zahlreichen Handbüchern und Monographien zerstreuten Ergebnisse derwissenschaftlichen Forschung in alphabetisch geordnete Hand- und Nacli-schlagebüchcr zusammendrängen. Von den streng wissenschaftlichen Spccial-encyklopädien führen wir als Meispiele an; J. S. T. Gehler, „PhysikalischesWörterbuch“ (4 Mde., nebst Supplement, Leipzig 1787 — 95), besonders inseiner neuen Mearbcitung von Mrandes, Gmelin, Horner, Littrow,Muncke, Pfaff (11 Mde., Leipzig 1820 — 45, 8.); W. T. Krug, „All-