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Die alphabetischen Eucyklopiiriien.
französischen Encyklopädie veröffentlichte hier l)r. Oliver Goldsmith denProspect zu einer grossen Encyklopädie, die er seihst leiten wollte und für die erMänner wie Johnson, Burke und Reynolds zu Mitarbeitern gewann. DerPlan scheiterte jedoch an der Gleichgültigkeit der Buchhändler und demfrühzeitigen Tode Goldsmith’s (gest. 1774). Unter glücklichem Auspicienwar inzwischen (1771) zu Edinburgh ein ähnliches Unternehmen ins Lobengetreten, die „Encyclopaedia Britannica“, angeblich bearbeitet von einer„Society of gentlemen in Scotland“, in Wirklichkeit aber ganz allein verfasst •von William Smcllic. Nach der Vorrede war das Werk „compiled on a newplan, in which the different arts and sciences are digested into distincttreatises or systems and the various technical terms etc. were explained asthey occur in the order of the alphabet“. Dio erste Ausgabe des Werkserschien 1771 in 3 Quartbänden. Geographie und Biographie war anfänglichausgeschlossen, wurde aber nach Vorgang der „Encyclopédie méthodique“ indie zweite Auflage aufgenommen, welche nach dem Rücktritte Smellie’s vonJames Tytler besorgt wurde und 1778—83 in 10 Quartbänden erschien.Seitdem berücksichtigte eine jede englische Encyklopädie nicht blos die Künsteund Wissenschaften, sondern das Gesammtgebiet des menschlichen Wissens.Die dritte Ausgabe der „Encyclopaedia Britannica“ (18 vols., 1788—97, 4.)erhielt vielfache Verbesserungen und ein Supplement (2 vols., 1801, 4.) vonGleig. Letzteres enthielt Artikel von Robinson, welche in die vierte Ausgabe(20 vols., 1810, 4.) nicht aufgenommen wurden. Zur vierten, fünften (20 vols.,1817, 4.) und sechsten Auflage (20 vols., 1822—23, 4.) erschien ein „Supplementto the fourth, fifth and sixth editions of the Encyclopaedia Britannica, with prelimi-nary dissertations on the history of sciences“ (G vols., Edinburgh 1824, 4.).Seitdem sind noch cine siebente (herausgegeben von Kapier, 22 vols., Edin-burgh 1842, 4.) und eine achte Ausgabe (with extensive improvements, additionsand numerous engravings, 22 vols., Edinburgh 1832—GO, 4.) erschienen.
In den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts erhielt die „Encyclo-paedia Britannica“ noch eine ganze Reihe von Nebenbuhlern. Die wichtigstenderselben sind:
1) Encyclopedia Londinensis. 24 vols. London 1797 —1829, 4., mit152G Kupfern, herausgegeben von J. Wilkes.
2) Edinburgh Encyclopaedia. 18 vols, in 36 parts. Edinburgh, Black-wood, 1809—31. 4. Ilerausgegeben von I). Brewster.
3) Enc 3 'clopaedia Edinensis, or Dictionary of arts, sciences and mis-cellaneous literature. G vols. Edinburgh 181 G. 4. Ilerausgegeben vonJ. Millar.
4) Encyclopaedia Perthensis. 23 vols. London 1S1G. 8.
5) Encyclopaedia Metropolitana, or universal Dictionary of knowledge,on an original plan. 30 vols. London 1817 — 45. 4. Ilerausgegeben vonE. Smedley und II. J. Rose. — Das Ganze zerfällt in mehre Abtheilungen,von denen enthalten Bd. 1 und 2: Pure sciences; Bd. 3—8: Mixed sciences;Bd. 9 —15: History and biography; Bd. IG — 2G: Miscellaneous knowledgeand lexicographical; Bd. 27—29 enthalten die Kupfer, Bd. 30 den Index.
G) The London Encyclopaedia, or universal Dictionary of sciences andarts, literature and practical mechanics. 22 vols. London 1829 fg. 8.,mit Kupfern.
Ausserdem erschienen in diesem Zeiträume noch „The English Encyclo-paedia or Dictionary of arts and sciences“ (10 vols., London 1801, 4., mit400 Kupfern); G. Gregory, „Dictionary of arts and sciences“ (4 vols.,London 1806, 4.); „The British Encyclopaedia or Dictionary of arts andsciences“ (herausgegeben von W. Nicholson, 6 vols., London 1809, 8.);