377
1343.
und ihrem Gotteshause entführt und entfremdet worden helleichen, wohl bei zehn Schaf .Rog-gen“ — von dem Hausgenossen geurtlt ward: sie säss -mit Ruh mit dem vorgenannten Korn, sieund ihre Frauen die mit ihr singen und lesen zu dieser Zeit in dem Golteshause. Dabeisind gewesen: H. Ulrich der Zant, H. Ulrich der Münzer, H. Gumprecht, H. Heinrich derWinzer, H. Heinrich der Arnold, H. Hein, der Schad, H. Dietrich der Taesang. G. des näch-sten Pfinztags vor Bartlmä. (c. S.)
22. Aug.
Cunrad Grozz der Schultheiss und die Schoppen der Stadt Nürnberg bestätigen: dassCunrad Hayder von Heinrich Volkolt dessen Gut zu Munnenberg erkauft ■ habe. Geben amFreitag nach S. Sebolz Tag. (c. S.)
9)
Philipp von Falkenstein verkauft ein Gut zu Zilsheim an Heinrich Byenbach Canonicuszu Mainz für zweyhundert Pfund Hüller. G. den achten Tag nach unser Frauentag Würz-weihe. (c. 2. S.)
T9
Heinrich Erzbischof v. Mainz verpfändet dem Ritter Gysen von Gysenheim für eineSchuld von zweihundert Pfund Haeller sein Bakhus zu Gysenheim mit aller dazugehörigenGült. Geben zu Eltevil of dem achten Tage nach unser Frawen Tag assumptio.
9)
Vde Knecht von Lorche erhält für seinen in Thüringen erlittenen Schaden von ErzbischofHeinrich v. Mainz hundert Pfund Hüller, und darum Anweisung auf zehn Pfund Geldes aufdes Erzstifs Winmarke zu Gj'senheim. Gegeben zu Eltevil eod, d. (c. S.)
91
Frater Johannes de Zwirzt Gard. in curia Rekenize , nec non totus conventus ibidemJohanni dicto de Vtenhofen concedunt unam missam ad altare S. Nicolai, Jodoci et Christo-phori, per ipsum de novo constructum, omni die perpetuo persolvere. Datum in Curia
Rekenize in octava assumptions virginis gloriosae. (c. S.)
23. Aug.
Ludwig römischer Kaiser weiset seine Amtleute an dass sie von den eigenen Leutenoder Dienern des Klosters Ebersberg um Schuld oder Busse der sie vor Gerichten verfallenoder schuldig werden, nicht mehr als -i- Pfd. Pfge. nehmen, um die drei Sachen an den Todaber richten mögen wie gegen andere Leute; endlich dass des Klosters Richter in den Märk-ten Pfeffenhausen und Ebersberg alle Sachen richten und handeln dürfen wie vor Alters her.G. zu München an S. Bartholomeus Abend, (c. S.)
19
Derselbe thut dem Kloster Ebersberg die Gnade dass es von dem Wein den es aus demGebirge führet zu eignen Bedarf weder Maut noch Zoll geben dürfe. D. ut supra.
99
Anna Gräfin von Nazzawe giebt mit Rath ihres Sohnes Johann ihre Mühle zu Swabachunter der Reinbrücken, die alle Goldfasten ein Summer Korns gültet, dem Abte und derSamnung des Klosters zu Eberach durch ihrer und ihres Herrn des Grafen Emiches Seele
48